
Aus Neugier habe ich mir auch die Demo des zweiten Teils angeschaut. Als erstes fällt auf, daß die Steuerung inzwischen einen guten Xbox-Standard erreicht hat und daß die Grafik irgendeinen Filter oder eine Farbgebung hat draufhat, die das Spiel so aussehen lässt, als ob es in einer kleineren Auflösung läuft und schlecht vom Fernseher hochskaliert wird. Die zerstörte Schule, durch die man läuft, sieht komischerweise auch nicht großartig anders aus als Büroräume. "Something is off" würde ein Engländer sagen. Ich konnte für den Wurf der Granate nicht gut Abstände schätzen. Es war nicht befriedigend, mit einer Shotgun auf Geister zu schießen, die ich kaum erkennen kann.
Die Atmosphäre und die Schreckmomente des Spiels haben bei mir zwar gegriffen, dennoch konnte ich das Gefühl, daß ich das alles schon kenne, nicht abschütteln. Das war nicht so ein Gefühl, als ob man zu seinem Lieblingssessel zurückkehrt, der inzwischen den Abdruck des eigenen Hinterteils trägt, und man passgenau sitzt. Es war ein "Kommt noch was?" Gefühl. Es kam noch was und zwar eine Sequenz, in der man in ein Mech sitzt und der ganzen Zerstörung noch einmal unterstreicht. Wie passt das aber zum Rest des Spiels? Und warum schieße ich eigentlich auf andere Menschen, wenn die Menschen auch so genug Probleme mit Geistern haben?
Das Spiel macht nichts richtig falsch aber ich kann mich dafür auch nicht richtig begeistern.
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