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Montag, 1. Mai 2023

Retro City Rampage

hätte ich vielleicht auf dem 3DS kaufen sollen, wo es herkommt? Ich habe es auf einem 32 Zoll Monitor versucht, vor dem ich gerade sitze und ich kann mich an die Pixelkanten schneiden.

Oh Gott! Jetzt muss ich aufschreiben, auf welche
Plattformen es verfügbar ist

Dienstag, 2. Juni 2015

Powerstone Collection PSP bringt mich zum weinen

Die Spiele sind an sich über jeden Zweifel erhaben und das sage ich nicht, weil der erste Teil mein allererstes Spiel auf Dreamcast ist, der besten Konsole aller Zeiten und Dimensionen. Das Stein-Schere-Papier System funktioniert vor allem in Teil 1 super und das Spiel ist sehr einfach zu steuern.

Was haben sie dir angetan, Powerstone?

Das Problem ist, dass das Spiel von farbenfrohen Texturen lebt und Dreamcast deutlich bessere Texturen als die PS2 kann, die wiederum mehr Speicher als die PSP hat. Das heißt, die Texturen sind sehr vermatscht. Wenn man das Spiel auch noch auf der PS Vita spielt statt PSP, dann hat man noch eine häßliche Skalierung und das Spiel ist Matsch. Es ist traurig. Es bringt mich zum weinen.

Freitag, 1. März 2013

God of War Ghost of Sparta

Yes! Das ist die Fortsetzung des ersten Spiels, das überhaupt auf dieser Seite besprochen wurde. Und es gibt absolut nichts darüber zu erzählen.

Man verlernt zum viertel Mal alle Moves, die man im Vorgänger gelernt hat, um sie wieder zu mit roten Bällen zu kaufen, der Spielablauf ist identisch, man geht wieder zu Hades (Welt der Toten), um wieder heil rauszukommen, die einzigen Gefühlsregungen, die Kratos kennt, sind sehr wütend, extrem wütend und blind vor Wut. Die Geschichte ist immer noch idiotisch und Sparta befindet sich seit neuestem auf Kreta.


Das Spiel ruckelt. Als ob es nur das wäre... God of War 3 auf der PS3 ruckelt auch. Und Castlevania ruckelt. Und das neue Devil May Cry ruckelt. Ninja Gaiden 3 zielt wenigstens auf 60 FPS, ruckelt aber mehr als die Vorgänger. Max Anarchy ruckelt. Ich bin davon ausgegangen, daß Prügler das letzte Genre wäre, das der 30 FPS Unterdrückung nachgeben würde aber - ich muß nachdenken - vielleicht ist es tatsächlich so, daß es das letzte Genre war, weil alle anderen schon gefallen sind. Vor einem Jahr habe ich die nächste Konsolengeneration herbeigesehnt, damit wir endlich grafisch saubere Spiele kriegen, inzwischen will ich sie nicht mehr, weil ich füchte, daß bei leistungsfähigeren Konsolen es schwierig für PCs wird, Konsolenumsetzungen einfach so mit einer höheren Framerate laufen zu lassen. Und wenn die Entwickler auf 30 FPS zielen, dann muß man sich damit abfinden oder warten, bis noch stärkere PCs erschwinglich werden.

Eine PS Vita mit Little Big Planet kostet inzwischen 170€, was geschenkt ist, und es gibt keine Spiele darauf, die ich spielen will. Little Big Planet ruckelt, Assassins's Creed ruckelt, Uncharted ruckelt und läuft mit einer nicht-nativen Auflösung, Wipeout ruckelt! Es ist erbärmlich. Willichnicht!

Trotzdem kann ich nicht klagen (haha!), ich habe noch soviele aktuelle ungespielte Spiele und es kommen auch soviele Indie- und Midrange-Spiele auf dem PC raus, die keine Monstermaschine brauchen, daß ich bis zu meinem nächsten PC Kauf in ein paar Jahren versorgt bin. Und Nintendo-Spiele auf 3DS oder WiiU scheinen meist flüssig zu sein.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Beaterator

Ich habe nach einem Tool gesucht, mit dem ich für Candy Wars schnell ein paar Musikstücke machen kann. Vor ein paar Jahren habe ich CuBase ausprobiert, mich ein paar Minuten damit beschäftigt, nicht herausgefunden, wie man einfach ein Loop in das Lied setzt und aufgegeben.

Vor einer Weile habe ich parallel Beaterator für die PSP als Notlösung geholt und die Demo von Fruity Loops auf dem PC ausprobiert. Es stellt sich heraus, daß die Benutzeroberfläche von Fruity Loops so angenehm wie Lepra ist und Beaterator nicht nur Beats kann sondern eine für meine Anfängerkenntnisse vollwertige Sammlung von Sequencer, Synthesizer, Drumkit, Mastering-Werkzeug und wie man das Ding nennt, mit dem Melodien in Loops zusammenstellt. Das ganze mit einer Benutzeroberfläche bei der ich nicht wüßte, wie man sie auf der PSP verbessern kann, Tutorialvideos, die auch das Vokabular erklären und Geschenke vom Weihnachtsmann. Hardwarebedingte Beschränkungen sind die 8 Tracks, die man maximal gleichzeitig haben kann, auch wenn man pro Track mehrere Instrumente nacheinander benutzen kann, die maximal zwei Mastering-Effekte pro Track und daß die Hardwarebedienelemente nicht mal annähernd dafür taugen, mit Melodien zu experimentieren.

Beaterator huh! Beaterator!

Und so habe ich drei Tracks zusammengestellt, die sehr wenig melodisch sind. Mein Idealvorstellung wäre sowas wie die chillige Musik von N+ (das diese Woche glaube ich im Angebot ist) allerdings ist mir mein Bedürfnis, das Mastering von fetten Beats zu beherrschen in die Quere gekommen. Dem Mastering von fetten Beats ist die Quere gekommen, daß ich Drumloops ausgesucht habe, die sich am besten anhören, wenn sie weniger bassig sind. Also ist eher Getrommel rausgekommen, mit dem ich zufrieden aber nicht begeistert bin und von dem ich zumindest hoffe, daß es nicht nervt. Deine Aufgabe, verehrter Leser, ist, abzustimmen, welches Stück nervt und welches nicht. Die Namen sagen nichts über das Stück an sich aus; eher über mein Vorhaben, als ich das Stück angefangen habe. Ich behalte die Namen erstmal für meine eigene Wiedererkennbarkeit.

Easier

Melodic

Multitest

...und etwas, das nicht ins Spiel kommt...

Rap

Tötet mich!

Dienstag, 26. Januar 2010

Jak & Daxter The Lost Frontier

Das erste Jak & Daxter ist mein Lieblings-3D-Jump-n-Run. Es hat kaum eigene Einfälle aber alles, was es machte, war exzellent von der Spielbarkeit her und dem ganzen Rest auch. Es war zu dem Zeitpunkt das technisch beste Spiel plattformübergreifend. Die Animationen waren zum ersten Mal auf dem Niveau eines Filmstudios und sind bis heute unerreicht (Motion Capture zählt nicht). Es war ein recht gutlauniges klassisches Jump n Run. Dann kam der zweite Teil.

Wenn Daxter so aussieht wie er aussieht, weil er in Dark Eco gefallen ist, warum verwandelt er sich in ein Monster, wenn er nochmal mit Dark Eco in Berührung kommt?

Ein Running Gag des ersten Teils ist, daß Jak niemals spricht. Im zweiten fängt er damit an und das erste, was er sagt, ist "Ich werde Baron Münchausen töten!". Er sagte nicht "Münchausen" aber ich kann mich an den echten Namen nicht erinnern und Münchausen ist das erste, was mir eingefallen ist. Lebt damit! Der Punkt ist die Änderung der Stimmung. Der Sprung ist wie von Prince of Persia: Sands of Time zu Warrior Within. Im dritten Teil steigern sich die Entwickler sogar und lassen, während man durch die Stadt cruist, immer wieder Sprachsamples von den Stadtbewohnern spielen, die sagen, wie schlecht es ihnen geht. Nach der ersten Minute fangen die Sprachsamples an, sich zu wiederholen. Das ist kein Witz. Wer zum Henker denkt, daß es das Vergnügen des Spielers steigert, wenn er in 5 sich wiederholenden Samples immer wieder hört, wie schlecht die Welt ist?

Spielerisch unterscheiden sich die Nachfolger vom ersten Teil, indem sie Fahrzeuge eine weit wichtigere Rolle spielen lassen, indem die Missionsstruktur GTA-mäßiger und die Wege, die man zurücklegen muß, länger sind und indem sie - vor allem im zweiten Teil - stärkere Schwankungen haben, was den Schwierigkeitsgrad angeht.

Mir fällt nichts ein.

Lost Frontier ist von der Geschichte und den Dialogen her noch schlimmer als der zweite und der dritte Teil. Es werden Dogfights im Stil von Crimson Skies (oder Dark Void) eingeführt. Das Eurogamer Review sagt, daß der Schwerpunkt zurück zu den Jump n Run Wurzeln geht, meinem Empfinden nach ist das nicht so. Der mehrteilige Endgegnerkampf wird 5 min lang zu Fuß erledigt und 20 min in der Luft (wenn man kein Leben verliert).

Leider rettet der ganze Rest auch nichts. Das Missions-/Leveldesign ist für die Tonne. Ein Beispiel, das mir in Erinnerung geblieben ist, ist eine Mission, in der man sich auf einem großen Luftschiff befindet, das man mit fest installierten Geschützen verteidigen soll. Die Ziele sind groß und bewegen sich nicht oder kaum. Die Mission läuft so ab, daß man auf etwas zielt und 5 bis 10 Sekunden wartet, bis es explodiert. Dann entscheidet man sich für das nächste Ziel und wiederholt das ganze. Das Spiel erhebt für die nächsten 10 Minuten keinen Anspruch auf Geschicklichkeit oder Intelligenz oder wasauchimmer. Man muß einfach per Trial n Error herausfinden, welche die günstigste Reihenfolge ist, um die Gegner abzuschießen, so daß man möglichst wenig Energie abgezogen kriegt.

Selbst die absoluten Basics sind frustrierend. Die PS2 Version läuft aus unerklärlichen Gründen mit 30 FPS, obwohl schon eine Engine existiert, die dieselbe Grafik auf der Konsole schonmal mit 60 gerendert hat. Man kann die Kamera in der PS2 Version nicht nach oben und unten bewegen, weil in der PSP Version die Tasten dafür nicht ausreichen. Ich habe mir gedacht, daß ich mir das Spiel auf der PSP gebe, wenn es offensichtlich ein PSP Spiel ist. Ich weiß nicht, ob es am Breitbild liegt, ob die Kamera niedriger ist, ob es am Mangel an Schatten liegt oder sonstwas aber die einfachsten Sprünge auf eine schwebende Plattform, die sich in die Tiefe befindet, sind unheimlich schwierig. Die Kamera ist zu störrisch in diesen Passagen als daß man sie korrigieren könnte. Am Ende des Spiels gibt eine Sprungpassage, die vermutlich zu den schwierigsten gehören soll. Tatsächlich war sie aber die leichteste im Spiel, weil sie konsequent von der Seite zu sehen war.

Garniert wird das ganze mit Aufrüstmöglichkeiten für die Flugzeuge, die man wahrnehmen und manuell ausführen muß, wenn es nicht noch frustrierender werden soll... nicht kaufen!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Assassin's Creed: Bloodlines

Letztes Mal habe ich mir vorgenommen, einen kurzen Text zu schreiben, nur um mich aufzuwärmen, diesmal werde ich es sogar schaffen. Ich weiß nicht, warum ich mir das vornehme, aber ich tu es. Das ist wie mit dem Heavenly Sword spielen.

Wenn man das erste Assassin's Creed nicht gespielt hat, kann man sich die PSP Version sparen. Wenn man das erste Assassin's Creed gespielt hat und es einem nicht gefallen hat, dann kann man sich die PSP Version ebenfalls sparen. Es ist nichts anderes als eine mobilifizierte Version des Originals, das ein paar seiner Stärken hinüberrettet und die meisten seiner Schwächen mitnimmt.

Das eigentliche Spiel sieht pixeliger und blasser aus aber immer noch gut

Die Animationen haben bei weitem nicht alle Feinheiten des großen Bruders, sie sind aber immer noch beeindruckend. Selbst die Kleidung ist animiert.
Die Stadtteile sind durch Tore und Ladezeiten getrennt, was einerseits ärgerlich ist, was einem aber die Möglichkeit bietet, einen Metal Gear Solid zu machen. Wenn man verfolgt wird, geht man durch eine Tür/Tor und plötzlich existiert die Welt, wie man sie bisher kannte, nicht mehr. Das betrifft auch die Verfolger. In einem "großen" Spiel fände ich das ärgerlich aber auf der PSP, wo es zu umständlich ist, die Kamera zu bedienen und sich eine Übersicht zu verschaffen, wäre alles andere viel zu frustrierend. Auch sonst ist das Spiel in jeder Hinsicht noch leichter geworden. Das könnte man bemängeln. Man könnte ebenfalls bemängeln, daß das Spiel eintönig ist. Daß die Geschichte es nicht schafft, einen zu überzeugen, daß die Geschehnisse nach dem Höhepunkt des ersten Teils relevant sind. Warum zum Henker sollte man das Ding spielen?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß ich das erste Mal, das ich auf die Spieluhr geschaut habe, 10 Stunden hinter mir hatte, und ich schockiert war, weil eher eine Zahl wie 3 erwartet habe. Ich habe wohl einen Fetisch für ordentliche Animationen und bin froh, wenn ausnahmsweise "Mittelalter" nicht automatisch "Tolkien-Verwurstung" bedeutet. Ich habe es lieber, mich in allen Richtungen mit Laufen und Klettern zu bewegen statt mit dem Auto durch New York zu fahren.

Läuft mit 30 FPS + häufige Framerate-Einbuße. Also keine Empfehlung.