Donnerstag, 27. Dezember 2018

Halo 2 Anniversary

Das erste, das auffällt, sind die Zwischensequenzen, die vorberechnet sind, was ich normalerweise nicht mag, aber ich will nicht zu viel meckern. Das zweite ist, dass man während der Zwischensequenzen zwischen alter und "neuer" Grafik schalten kann, was lustig ist, weil es meist andere Kameraeinstellungen und Schnitte sind. Drittens ist die neue Grafik deutlich gelungener als beim letzten Anniversary-Dingens und das liegt nicht nur an der stärkeren Hardware. Viertens ruckelt das Spiel oft genug und das ist eine Enttäuschung, weil einer der Gründe, warum ich so lange mit dem Kauf einer Xbox gewartet habe, war die Hoffnung, dass mit der X sich die Ruckler erledigen. Vielleicht sind es weniger als mit der Standard-Xbone.

Hoffentlich verklagt mich der reddit-Typ, von dem
ich das habe, nicht.

Das Spiel an sich wird oft behandelt wie das schlechteste in der Serie aber ich habe es schon immer gemocht und ich mag es immer noch. Die Musik hat zugelegt, das Leveldesign ist weniger repetitiv und die Geschichte bietet eine meiner Top 3 Zwischensequenzen aller Zeiten. Wenn der neue Arbiter seine Rüstung annimmt, wird ihm erzählt, dass es nichts mit Würde zu tun hat, er zu seinem Tod geschickt wird und generell wird der hinterhältige Denkprozess der Propheten ihm bloßgestellt aber das kümmert ihn nicht. Das ganze ist gleichzeitig absurd und fühlt sich nicht falsch an und wenn diese Dinge gleichzeitig passieren, dann hat man Menschlichkeit am besten eingefangen. Es ist auch nicht so, dass es damit erklärt ist, dass die Covenant halt fanatisch sind, weil es im Spiel welche gibt, die sich den Propheten widersetzen.

Egal. Spiel ist gut. Das Ende stört diesmal auch nicht so, weil man gleich weiterspielen kann.

Freitag, 21. Dezember 2018

Halo CE Anniversary

In diesem Beitrag hier ging es darum, wie ich dazu gekommen bin, erst jetzt die Master Chief Collection zu spielen und nebenbei ging es um Destiny 2. Es ist bestimmt über ein Jahrzehnt her, dass ich Halo CE gespielt habe und ein bißchen habe ich mir Sorgen gemacht, ob es immer noch taugt. Umsonst. Das Spiel ist super.

Halo CE Anniversary

Da wir eh schon Destiny erwähnt haben, ist der Kontrast erstaunlich, wie wenig streamlined das Spiel damals war. Man konnte sich in den Levels verlieren und in der Hälfte davon war es in immer gleich aussehenden Gängen. Das macht nichts. Ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich ein Spiel spiele und nicht umgekehrt. Die Systeme funktionieren immer noch super und sind nicht ein 10stündiger Leerlauf getarnt in Menüs, wo man explizit Waffen aussuchen muss, die 121 statt 114 Schaden machen. Es ist immer noch einzigartig, dass sich ein Kriegsspiel auch wegen der Musik sich wie ein Abenteuer anfühlt und nicht wie ein Michael Bay Imitat. Die "30 seconds of fun" sind unsterblich.

Mein einziges Problem mit dem Spiel ist die Grafik, die fast durchgehend enttäuschend ist. Die Charaktere sind auch für Xbox 360 Verhältnisse unheimlich blocky. Texturen wurden nicht nur "aufgewertet" sondern so ausgetauscht, dass überhaupt keine Negativräume im Bild vorhanden sind. Und es ist mir alles zu grau. Wenn man sich wissen will, wie ein Halo 1 Remake auszusehen hat, dann zieht man Halo Fireteam Raven zum Vergleich.

Halo Fireteam Raven

Warum nicht gleich so? Egal. Weiter!

Dienstag, 18. Dezember 2018

Destiny 2 (und anderes Zeugs)

Die Hälfte von dem Beitrag hier wird ein Tagebucheintrag. Und eine Erklärung, warum es so lange gedauert hat zwischen den letzten Einträgen.

Ende September war ich in Deutschland und da habe ich auf dem Laptop Ori beendet. War es das letzte Spiel, worüber ich geschrieben habe? Lasst mich mal nachschauen.

Korrekt.

Also, danach war ich in Griechenland für zwei(?) Wochen, wo meine Playstation 4 ist. Aber nicht bevor ich auf dem Laptop Castlevania Lords of Shadow und Scribblenauts Ultimate angefangen habe. In Griechenland habe ich Yakuza 0 angefangen aber die Zeit hat natürlich nicht ausgereicht, es zu beenden. Dann war eine Woche Singapur, wo ich nix gespielt habe. Seit dem Australien, wo wegen der Flüge Hollow Knight auf der Switch um meine Zeit mitkämpft. Aber das ist ja auch länger als gedacht und ich hatte eine super Idee.

Ich habe noch nie eine Xbox One gehabt, wollte aber schon immer eine vorübergehend haben, weil Halo 5 und die Master Chief Collection die einzigen Titel in der Reihe waren, die ich nicht am Tag 1 hatte. Es war aber nie der richtige Zeitpunkt da, weil ich den Flow der anderen Plattformen unterbrechen musste. Die himmlischen Körper haben sich aber diesmal so ausgerichtet, dass es passt. Es gibt die Xbone X. Die Master Chief Collection wurde gepatcht. Es gibt den Xbox Game Pass, so dass ich keine Spiele kaufen muss. Ich bin zwei Monate lang zumindest von der Hälfte meiner Plattformen getrennt und habe keine, die modernste Spiele abspielen kann, was ich manchmal vermisse. Also habe ich eine gebrauchte Xbone X gekauft mit Forza Horizon 3, Elder Scrolls Online oder so (wird nie angefasst) und Far Cry 5. Hauptmission ist, alle Halos zu beenden. Werde ich es schaffen?

Warum jetzt Destiny 2?

Destiny 2 habe ich vor einem halben Jahr gespielt und vergessen, was darüber zu schreiben, weil es so saulangweilig war, dass ich es verdrängt habe. Hier ist, was ich über Destiny 1 geschrieben habe. Es hat sich nichts geändert, außer dass ich das ganze noch negativer betrachte. Diesmal habe ich es auf dem PC gespielt, also mit der richtigen Framerate aber es soll nicht unerwähnt bleiben, dass es auf Konsole schlechter als Halo 5 aussieht aber mit der Hälfte der Framerate läuft. Die Partikeleffekte sind gut.

Die Dialoge sind immer noch aggressiv dumm und ... ich würde sie nicht als klischeehaft beschreiben sondern als ob sie sich bemühen würden so "gut" wie ein direct-to-video Steven Seagal Film zu sein aber dabei versagen. Glücklicherweise habe ich alles vergessen. In Destiny 1 war es schon so, dass die Spielbalance nach ein paar Nebenmissionen aus den Fugen geraten ist und alles zu leicht war, hier gab es für mich noch einen zusätzlichen Schleier der Ereignislosigkeit, weil ich es in co-op gespielt habe und es fast unmöglich war zu sterben. Das Endgame soll sich mal gepflegt ficken. So sehr hasse ich nicht mein Leben, um noch mehr Geld und Zeit reinzustecken. Multiplayer auch -> ficken.

Naja, ich habe nur 10€ reingesteckt und immerhin habe ich ein paar Stunden Alibi-Halo-Feeling daraus extrahieren können. Wenn nur das schlechte Gewissen nicht wäre, dass ich einen Freund mit reingezogen habe, der mir ein paar mal während des Spielens mitgeteilt hat, wie unspannend das ist.

Donnerstag, 22. November 2018

Filme 4

Avengers Infinity War

WTF? Ich habe den Film im größten Kino Englands gesehen und nichts darüber geschrieben? Erstmal zur Kinoerfahrung? Es war ... nicht so gut. Die Leinwand ist so groß, dass man wahrscheinlich in jedem Sitz zu nah dran sitzt. Ich habe irgendwie erwartet, dass 3D im IMAX besser aussieht als 3D in sonstigen Kinos (tut es nicht) und der Sitzabstand zusammen mit dem 3D zusammen mit der niedrigen Framerate waren anstrengend. Inzwischen habe ich es auch zuhause angeschaut.

Zum Film: Beim ersten Anschauen dachte ich, dass der Film sich ernst nimmt, weil er verhältnismäßig ernster ist als andere Marvel Filme (und brutaler). Beim zweiten anschauen bin ich vom Standpunkt abgekommen. Ich glaube nicht, dass er viel mehr sein will als eine Aneinanderreihung cooler Szenen und das macht er erfolgreicher als andere Marvel Filme, vor allem im Vergleich zu den anderen Avengers Filmen. Ist schon gut.

Jim Jefferies: This Is Me Now 

Jim ist mein Lieblingskomiker zur Zeit.

Enissa Amani: Ehrenwort

Ich weiß nicht, warum ich das überhaupt angefangen habe, aber ich war positiv überrascht. Ich mag, dass es provokant aber gutmütig ist. Nicht krass ist, nur um zu schockieren. Bisschen anstrengend waren die ständigen Wiederholungen von ein paar Wörtern und Phrasen und übermäßiges Kanaken-speak. Ich darf "Kanaken" sagen, weil ich selbst einer bin.

Pumping Iron

Superlustig. Alle bewundern Arnold und kämpfen mit ihren Unsicherheiten. Arnold bewundert Diktatoren und ist ein überheblicher, extrem freundlicher Arsch.

Ready Player One

Ein sehr erfolgreicher Film, wenn es das Ziel von Steven Spielberg war, einen Film zu machen, der die Intelligenz des Zuschauers so beleidigt wie Sucker Punch.

Freitag, 12. Oktober 2018

Ori and the Blind Forest

Ich befürchte, dass wenn ich meine Kritik ausgeschrieben habe, ich das Spiel schlechter aussehen lasse, als es verdient. Es ist ein gutes Spiel. Legen wir mal los.

Man steuert Ori und muss drei Elemente finden, um den Lifestream im Mana-Baum wiederherzustellen. Der wurde von einem großen Vogel geklaut. Eigentlich simpel aber da es stückchenweise und mit vielen Flashbacks erzählt wird, habe ich den Faden verloren. "Sein" ist ein Energieball und die Personifizierung des Lifestreams des Baums aber sowohl Sein wie auch Ori werden zuerst dargestellt wie eine Lichtkugel im Mana-Baum. Deswegen bin ich zuerst davon ausgegangen, dass Ori die Personifizierung des Lifestreams ist. Und weil Ori weg war, hat der Vogel Gelegenheit gehabt, Sein zu klauen? Dabei gab es haufenweise Kreaturen wie Ori in der Nähe des Baums. Und der Vogel erfährt manchmal Schaden vom Lifestream des Baums und manchmal nicht. Wer entscheidet wann das passiert? Ich blick's nicht.

Das Spiel ist ein Action-Adventure im Stil von Metroid.

Es sieht nicht nur als Standbild hübsch aus, es ist auch vorbildlich animiert.

Es hat einen überflüssigen Skill-Tree, mit dem man unter anderem Sachen freischalten kann, die man dann eine Weile lang nicht nutzen kann. Der Hauptpfad des Spiels ist glaube ich immer gut spielbar. In der ersten Hälfte des Spiels war ich frustriert wegen Abzweigungen. Bevor man klettern kann erreicht man die schwierigeren Orte durch Walljumps. Das Level-design hat dabei die Angewohnheit, perfekte Sprünge vom Spieler abzuverlangen. Das Problem ist, dass die Grafik nicht immer "sauber" vermittelt, wie die Wände verlaufen, das Feedback nicht deutlich ist, wann man eine Wand berührt und auch nicht, wann man den Apex des Sprungs erreicht hat. Es kam zu oft vor, dass das Spiel von mir verlangt, dass ich einen Doppelsprung auf eine Wand machen muss und bei jedem Sprung die Taste gedrückt halten muss, um die Höhe zu maximieren, um dann im genau richtigen Moment loszulassen und schnell wieder zu drücken, ohne dass ich fühlen kann, wann es der richtige Moment ist. All die Probleme hätte ich nicht, wenn ich die Bonusrouten ignoriert hätte, bis ich den Supersprung und die Gleitfähigkeit habe aber das kann nicht Sinn der Sache sein. Die zweite Hälfte des Spiels war herausfordernd aber nicht frustrierend.

Was noch? Ich habe erwartet, dass es nach dem dritten Element, das man sammelt, das Spiel noch ein Level oder Endkampf hat, aber dann war es zuende. Das Spiel war nicht zu kurz. Es hat mich nur überrascht. Musik ist sehr gut bis auf die Titelmelodie, die im Hauptmenü SOFORT loslegt mit "ich bin in your face whimsical yo!" Oh mein Gott! Ich meckere zu viel.

Noch ein letztes Ding. Nachdem ich mit dem Spiel fertig war, habe ich im Bonusbereich Gameplay-Prototypen angeschaut. Ich verstehe, dass viele davon nicht funktionieren unter anderem, weil es schwierig ist, dem Spieler zu vermitteln, was er machen soll, aber das Video hat bei mir unterstrichen, wie konservativ das endgültige Produkt ist. Es ist insofern abwechslungsreich wie sich die Levels präsentieren und "verlaufen" aber was man letztendlich macht und wie sich das eigentliche Gameplay anfühlt ändert sich kaum.

Die guten Aspekte des Spiels sind viel schneller beschrieben. Bis auf ein paar Stellen ist das Leveldesign gut, interessant, mit netten Geheimnissen. Die gesamte Präsentation ist super. Es ist herausfordernd und vor allem nachdem man die Kletterfähigkeit erlangt hat, angenehm zu spielen.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Bomb Chicken

Ich werde ausnahmsweise einen Trailer verlinken statt nur ein Screenshot zu posten, weil man in Textform einfach nicht einfangen kann, wie das Gameplay und die Animationen ... leben.



Ich habe mir vom Trailer versprochen, dass das ein Spiel ist, das auf klassische Werte wert legt aber einen modernen Twist hat, und genau das habe ich erhalten. Es haut fett 'nei wie die Schwaben sagen würden. Glaube ich. Also ich bin mir sicher, dass das Spiel reinhaut, ich bin mir nicht sicher, ob man das so schreibt wie ich das geschrieben habe und es tatsächlich schwäbisch ist. Wahrscheinlich sehe ich jetzt doof aus aber das ist nicht das erste mal.

Das Spiel ist einfallsreich und einwandfrei implementiert und geil und etwas schwieriger als gedacht, vor allem wenn man alle Steine sammelt (was nicht nötig ist). Also wenn der Trailer gefällt, dann zuschlagen.

Samstag, 6. Oktober 2018

Filme 3

Cowboy Bebop - Knocking on Heaven's Door

Es ist gut animiert und die Musik ist manchmal auch gut.

War for the Planet of the Apes

Ich habe mir etwas Gedanken gemacht, was mir hier und da an dem Film nicht gefallen hat und ob es sein musste, dass sie nach dem ersten Teil Blockbuster machen. Dann habe ich auf rottentomatoes geschaut und ein Kritiker hat erwähnt, dass der Film beweist, dass Blockbuster nicht bodenlos dumm sein müssen und ich habe innerlich JA geschrien. Also ignoriere ich mal die paar Schwächen, weil der Film unterm Strich intelligent ist und oft spannend. Zudem lassen die Spezialeffekte und Animationen Marvel Filme wie Anfänger aussehen

American Made

Ist ganz nett. Und irgendwie fröhlich? Bringt irgendwie die Ernsthaftigkeit von dem, was passiert ist, nicht rüber. Will es auch nicht aber ...

Summer Wars

Laut Blog habe ich ihn das letzte mal 2011 gesehen. Diesmal hat er mir etwas weniger gefallen. Ist aber immer noch sympathisch.

Ant Man and the Wasp

Ich habe ihn mehr als den Vorgänger genossen. Teilweise liegt es daran, dass ich es völlig aufgegeben habe, irgendeinen Sinn in den Fähigkeiten der Helden zu suchen. Wenn sie klein sind haben sie immer noch die Kraft ihrer Originalgröße aber wenn sie groß sind haben sie die Kraft eines Riesen? Mir egal!

Zusätzlich war er etwas witziger und die Charaktere, vor allem die Bösewichte, waren interessanter.

Samstag, 15. September 2018

Mirror's Edge Catalyst

Enttäuschend.

Ich war jemand, der sich schon vor 10 Jahren gewünscht hat, dass Mirror's Edge ein Action-Adventure (alter Begriff für Metroidvania *spuck*) statt ein Rennspiel ist. Jetzt ist es beides. Das Gameplay funktioniert genauso gut wie früher, weil es sich quasi nicht verändert hat, bis auf die Kämpfe. Die Kämpfe finde ich OK, nur vermisse ich den Reversal-Knopf. Die zahlreichen gestreuten Minimissionen bestehen ausschließlich aus Prüfungen, die verlängen, dass man zwischen einer halben und zwei Minuten am Stück läuft, ohne einen einzigen Fehler zu machen. Argh!

Das Spiel sieht WENIGER gut aus als der Vorgänger.

Eins der befriedigendsten Dingen bei einer Welt, wo man mehrmals die selben Pfade nimmt, ist, dass sich die Welt zunehmend wie zuhause fühlt und man sich bequemer, schneller durchbewegt und Abkürzungen und Geheimnisse findet. Nicht hier. Die Wiedererkennbarkeit des Levelaufbaus ist kaum da, bis auf eine Stelle. Selbst optisch schafft die pseudo-offene Welt nicht, sich wie eine bewohnte Stadt anzufühlen. Selbst das hat der Vorgänger besser hingekriegt. Zwischensequenzen sind nicht mehr gezeichnet, sind aber meist Videos, die mit 30 FPS laufen. Die Geschichte findet zum Großteil im Prequel-Comic, in Notizen und Aufnahmen und im dritten Spiel statt, das niemals erscheinen wird. Ohne Kontext ist einem alles egal.

Enttäuschend.

Es ist trotzdem kein schlechtes Spiel. Das Gameplay samt Spielgefühl ist immer noch da. Der Vibe auch. Die Hauptmissionen und Story-Nebenmissionen sind gut aufgebaut und sind abwechslungsreich. Das Spiel kann Spaß machen. Aber es könnte auch so viel mehr sein.

Mittwoch, 12. September 2018

Filme 2

Ich habe wie bei einem Remake mit der Nummerierung neu angefangen.

Hunger Games 2, 3 und 4

Der zweite Film ist noch akzeptabel. Danach gibt die Serie ihr bestes, sich qualitätsmäßig Twilight und 50 Shades of Grey anzugleichen. Wobei ich von diesen beiden Serien nur jeweils den ersten Vertreter gesehen habe.

Deadpool 2

Der Trailer hat gleichzeitig ein paar Überraschungen übriggelassen und zu viel verraten. War OK, oft witzig. Die Action hat nicht so reingehauen wie in Teil 1 und die Computeranimationen waren auch schlechter.

Ninja - Shadow of a Tear

Es ist ein schlechter Film und ich bin mir nicht sicher, warum ich überhaupt angefangen habe, anzuschauen. Dabei ist es ein paar Stunden her, dass ich die Entscheidung getroffen habe. Immerhin sind die Kämpfe deutlich besser als im Vorgänger und grenzen gegen Ende an "gut"

King Arthur - Legend of the Sword

Es ist ein Standard-Actionfilm mit manchmal originellen Bildern und Musik. In einem Artikel, den ich gelesen habe, haben die das Entfernen der wichtigen Frauenrollen als einen Grund aufgezählt, warum der Film im Kino gefloppt ist. Ich muss sagen, ich kann das nachvollziehen.

Playing by Heart

Das habe ich mir angeschaut, weil meine Ex in ihrem Schauspielunterricht Szenen daraus zum üben spielt. Ein Haufen Unsympathen kommen sich aus unerklärlichen Gründen näher. Ich benutze jetzt englische Begriffe, weil ich das Zeug nicht auf Deutsch schreiben kann. Charaktere sind in Filmen oft "flawed", also nicht perfekt aber mit "redeeming qualities", damit der Zuschauer sich in ihnen hineinversetzen kann. Den zweiten Punkt haben sie in der ersten Hälfte des Films komplett vergessen. In der zweiten Hälfte lernt man (manchmal) über die Motivationen hinter ihrem Verhalten aber zu dem Zeitpunkt ist es dann zu spät. Und es erklärt nicht, was die Leute am Anfang attraktiv macht. Ich hatte den Eindruck, dass der Film sich für schlauer und tiefgründiger hält als er es letztendlich ist.

Sonntag, 9. September 2018

Guacamelee! Super Turbo Championship Edition

Ich habe kaum was neues zum alten Review hier hinzuzufügen. Es ist einfach ein Genuss, jetzt mit noch etwas mehr und noch etwas besser als zuvor.

Donnerstag, 6. September 2018

Flinthook

Ich wollte das Spiel mögen. Ich meine, es ist offensichtlich, dass ich es mögen will, sonst würde ich es nicht kaufen. Aber oft habe ich trotz eines Kaufs sagen wir mal angemessen kalibrierte Erwartungen bezüglich verschiedener Aspekte des Spiels. Ich weiß, dass Yakuza oft mit den Zwischensequenzen übertreibt und dass das Kampfsystem eigentlich nicht taugt, ich aber das Spiel insgesamt mögen werde. Das hier ist enttäuschend.

Auch die Animationen taugen.

Flinthook ist ein rogue-light oder so? Keine Ahnung,was ein Rogue-like wirklich ausmacht, weil ich nie das Original gespielt habe. Auf jeden Fall springt man und schießt man um die Gegend, alles ist hübsch, Musik ist auch OK, die Steuerung fühlt sich richtig an, alles gut bisher.

Da das Spiel dafür ausgelegt ist, jedes mal beim Sterben neu anzufangen und mit zusätzlichen Power-ups immer weiter zu kommen, ist es wichtig, dass alles so balanciert wird, dass man nicht durch mangelnden Fortschritt frustriert wird. Und dem ist nicht so. In-game fehlt auch das Balancing. Manche Fallen in den Levels sind schlecht bis nicht sichtbar und wenn man getroffen wird, ist die Unverwundbarkeitsphase so gering, dass sich Ketten von großem Schaden ergeben und ein Fehler oder "Fehler" einen ganzen Run kosten kann. So macht das keinen Spaß. Dass man durch einen teuren Bonus die Unverwundbarkeitsphase so verlängern kann, dass sie überhaupt ein vernünftiges Maß hat, ist unglücklich.

Ich werde es vielleicht wieder als Beschäftigung herholen, wenn ich in einem Flugzeug Zeit totschlagen muss und nix besseres habe oder so. Zum Durchspielen wird es nicht reichen.

Freitag, 31. August 2018

Cyberpunk 2077 Gameplay Demo

Das wird bestimmt unterm Strich ein gutes Spiel. Wenn man aber den Anspruch erhebt, dass es was besonderes wird, dann sehe ich das nicht.

Es sieht einfach nicht so toll aus. Die Größenverhältnisse der Objekte in der Umgebung stimmen meist nicht. Die Passanten teilen zu 80% die gleiche Animation und rotieren(!) bei Richtungsänderungen statt die Füße richtig hinzustellen um zu drehen. Immerhin können sie im Gegensatz zu AC Syndicate Treppen hochlaufen. Das sind jetzt keine Probleme, die andere Spiele nicht haben, aber es hebt sich halt nicht ab.



Die Umgebungen in Rage 1 sehen für mich besser aus und das meine ich jetzt völlig ohne Übertreibung. Dort haben die Grafiker direkt an die Umgebung gearbeitet, während in anderen Spielen (und Cyberpunk) meist die Objekte getrennt erstellt werden und im Nachhinein von den Leveldesignern in die Welt gesetzt werden. Das Ergebnis ist, dass die Umgebungen dann in Cyberpunk "leveldesigny" aussehen, es nicht so aussieht, als ob Leute dort leben, sich Dreck an den richtigen Stellen sammelt und so weiter.

Wenn wir schon bei Rage sind, es ist schön, dass wir wieder zum pre-Call-of-Duty Standard von 1999 zurückkehren, wo die Waffen in Videospielen interessantere Eigenschaften haben als geradeaus schießen zu können, aber wenn ich mich zwischen Cyberpunk und Rage 2 entscheiden müsste, würde ich sofort zu letzterem greifen. Man kann die Auseinandersetzungen von Cyberpunk als methodischer betrachten, wenn man so will. Für mich sind sie im Vergleich schnarchig (aber natürlich immer noch besser als Battlefield XY). Dass Rage 2 auf einer PS4 Pro mit 60 FPS läuft und Cyberpunk auf dem stärksten PC, den man heute überhaupt kaufen kann, mit 30 ist auch besorgniserregend. Es sieht einfach nicht danach aus, dass es die Ansprüche an die Hardware gerechtfertigt.

Last but not least, Jackie soll sterben. Er ist ununterbrochen eine Mischung aus peinlich und lästig. Ich habe mal einen Artikel gelesen, der erklärt, warum die Autoren bilinguale Leute nicht verstehen. Den finde ich aber nicht mehr. Zusammengefasst ist es so, dass man meist unfreiwillig zur Muttersprache zurückgreift, wenn man sich nicht daran hindern kann. Man nimmt nicht die vier spanischen Lieblingswörter von Leuten, die die Sprache nicht sprechen, und macht sie in jedem zweiten Satz rein.

Also, sieht ganz gut aus. Das einzig beeindruckende am Spiel ist die Menge an Inhalt. Das war's aber auch.