Sonntag, 5. September 2021

Der 1000. Eintrag

Letzten September habe ich sowohl ein Game Pass wie auch ein Apple Arcade Abo abgeschlossen. Das hat meinen üblichen Umgang mit Spielen (zeitweise) verändert. Normalerweise kaufe ich nur Spiele, von denen ich ziemlich sicher bin, dass ich sie mögen werde, und ich spiele sie auch bis zum Ende. Durch die Abos habe ich auch einige runtergeladen, auf die ich nur neugierig war, oder die weniger Chancen hatten, mir zu gefallen. Also einiges, was ich abgebrochen habe. Zusätzlich habe ich in einem höheren Tempo durchgespielt, weil ich zuhause gefangen war.

Im Mai haben sich dann um die 30 Spiele in der "gespielt" Spalte gesammelt, über die ich noch nichts geschrieben habe. Im Urlaub habe ich mir einen Ruck gegeben und angefangen, den Rest abzuarbeiten. Und Arbeit ist das richtige Wort. Es gab genug Stoff, so dass jeden dritten Tag ein neuer Beitrag erscheint, bis zufällig der Anfang September kommt und der 1000. Beitrag an meinem Geburtstag erscheinen kann \o/

Den Beitrag über Carrion habe ich vor zwei Monaten geschrieben. Danach habe ich eine Pause gemacht, um mir zu überlegen, was ich zum 1000. Beitrag schreibe, während sich weitere Spiele gesammelt haben. Ich wusste nicht, ob ich das Blog weiterführen will und ich habe mich immer noch nicht entschieden.

Ich nachdenklich.

Auf der einen Seite nimmt es mir zuviel Zeit weg und die Benutzeroberfläche macht es noch schlimmer. Es ist leicht auf twitter einen Beitrag zu schreiben. Mit blogger braucht alles 3 Schritte mehr. Und dann liest es keiner. Vielleicht würde eine andere Plattform wie Medium und eine andere Sprache wie Englisch helfen. Vielleicht nicht.

Dann kommt nach, dass ich früher "Dinge" über Videospiele zu sagen hatte. Heute scheint mir zwecklos, irgendwas überhaupt zu kritisieren oder mir Gedanken zu machen, weil es offensichtlich ist, dass Entwickler (und einige Spieler) oft keine guten Spiele wollen sondern welche mit "Engagement" oder andere Qualitäten. Wenn sich Leute beschweren, dass Destiny ihnen nicht genug Stoff gibt, um sie daran zu hindern, zeitweise was anderes zu unternehmen, dann läuft irgendwas schief. Ist Destiny erfolgreicher als Halo inzwischen? Ich will gar nicht nachschauen. Auf jeden Fall ist es egal, ob ein Spiel "gut" ist.

Ich glaube das einzige, was mich dazu treibt, weiterzumachen, ist, dass ich gerne alles dokumentiert haben mag. Ich mag manchmal selbst nachschauen, was ich über Uncharted geschrieben habe, wenn ich es Jahre später nochmal spiele. Oder über Dinge zu lesen, die bestimmte Anker in meinen Erinnerungen sind. Oder Sachen zu lesen, die ich komplett vergessen habe. Wird es mir fehlen, wenn es überhaupt nicht da ist?

Wenn ich überhaupt weitermache, dann will ich die Größe der Beiträge drastisch reduzieren. Eine Weile lang habe ich das auch durchgezogen, bis es nicht mehr geht, und dann kommt zusätzlich noch was wie The Last of Us 2, das was ausführliches bedarf. Vielleicht sollte ich an der "feierlichen" Stimmung von diesem Beitrag hier erkennen, wo es lang geht oder auch nicht.

Wie bringe ich jetzt die ganzen Gedanken ohne Faden zu einem runden Schluß?

Ich weiß, dass es ein paar Leute gibt, die ein paar mal hier reinschauen. Danke fürs Lesen und manchmal kommentieren!

Freitag, 3. September 2021

Carrion

Das Spiel verkauft sich wie und ist ein umgekehrtes Horrorspiel, wo man das Monster in einem Labor spielt und zu entkommen versucht. Es ist voller kleiner und großer Ideen, die extrem gut ausgeführt wurden. Das Spiel sollte auf dem Papier nicht so gut funktionieren, wie es tut. Es ist selten, dass ich noch von Spielen überrascht werde aber ich bin von dem Spiel begeistert.

Bonuspunkte, weil es der Versuchung widersteht, aus dem ganzen Ding ein Witz zu machen.

Und das Ende taugt auch.


Mittwoch, 1. September 2021

World of Goo

Ich glaube, das Spiel ist 2008 rausgekommen und ich habe es 2009 gekauft, als es eine pay-what-you-want Aktion gab, die damals noch innovativ war oder so. Ich habe 10$ bezahlt. In der Zwischenzeit habe ich es nochmal über Bundles bekommen und auf Android gekauft aber nie zuende gespielt.

Until now!

Es ist von der Struktur her etwas Lemmings-mäßig und vom Feeling her auch, insofern, dass manche Levels eher rätsellastig sind und man in anderen geschickt und in Echtzeit mit den "Spielsteinen" umgehen muss. Es geht darum, Strukturen mit den Blobs zu bauen, um irgendein Ziel zu erreichen. Die Blobs haben unterschiedliche Eigenschaften. Manche lassen sich wieder von der Struktur trennen, manche können Feuer fangen usw. Ist alles super gemacht.

Die letzte Welt hat mir grafisch nicht so gefallen und ich war überrascht am Ende eine Lektion über Cookies und Konzerne zu kriegen!? Aber ich beschwere mich nicht. Wie gesagt, nur überrascht.