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Montag, 24. April 2017

Splinter Cell Chaos Theory

Es wird als das beste Spiel der Serie gefeiert aber ich mag es nicht. Es ist richtig, dass es eine konsequente Weiterentwicklung der Formel ist, mit mehr Aktionsmöglichkeiten. Es ist auch theoretisch gut, dass man für Fehler nicht so bestraft wird wie in den Vorgängern und sich die Situation weiter entfalten kann.

Die Dialoge sind witzig. Die Geschichte ist Banane.

In der Praxis passiert folgendes: am Ende jeden Levels kommt eine Bewertung und man kriegt nicht Punkte, weil man dies und jedes gut gemacht hat, sondern man kriegt Punkte abgezogen für alles, was dem Spiel nicht gefallen hat. Das hat einen schlimmeren Effekt als so Collectables, für die man sie genötigt fühlt, alle einzusammeln, die man sieht. Man hat die Punkte schon und will sie nicht verlieren. Also habe ich jedes mal, wenn der kleinste Fehler passiert ist (z.B. wenn man mich gesehen hat) ein Quickload gemacht, um meine 100% Wertung nicht zu zerstören. Damit sind alle Nuancen des Gameplays, die im Vergleich zu den Vorgängern eingeführt wurden, aus dem Fenster geschmissen.

Die Umgebungen sehen im Spiel immer noch oft erstaunlich gut aus. Schade, dass der Breitbildmodus die 2D Elemente wie den Himmel streckt.

Sonntag, 24. April 2016

God of War halb HD

Je älter ich werde, desto weniger Toleranz habe ich für bodenlos dumme Dialoge und Abläufe. Weil die Entwickler sich einen Kampf auf dem Riesenschwert vom Kampf mit Ares aus Teil 1 als Set Piece ausgedacht haben, geht eine der Schicksale zu dieser Zeit zurück, nimmt Kratos unnötigerweise mit und stellt sich auch noch immer wieder in seine Nähe, um ihm die Gelegenheit zu geben, sie zu stoppen. Ein Hirntod reicht nicht aus, um von solchem Rotz nicht in seiner Intelligenz beleidigt zu sein.
 
Das hat mal früher gut ausgesehen.
Es hilft nicht, dass das Gameplay mich auch nicht bei Laune gehalten hat. Letzteres wundert mich selbst etwas, weil ich bisher 4 God of War Spiele gespielt habe und das bisher kein so großes Problem war.

Dienstag, 29. September 2015

Jak 3 auf der PS3

Das erste Jak & Daxter ist zusammen mit Shenmue das beeindruckendste Spiel ever. Ich werde jetzt nicht schauen, ob das genau stimmt, weil ich zu faul bin, aber ich glaube, es erschienen, als die Playstation 2 nur ein Jahr auf dem Markt war. Im frühen Stadium der architektonisch kompliziertesten Konsole, in einer eigens für das Spiel entwickelten Programmiersprache geschrieben, mit einer Mischung aus Streaming, Level of Detail und Motion Blending Technologie ausgestattet, die anderen Spielen in dieser Konstellation um mindestens 5 Jahre voraus war ...  ich wünsche mir, ich könnte auch sowas in meinem Leben leisten.

Das ist ein häßlicher Screenshot aber ich bin zu faul, einen besseren zu suchen.
Weil die Serie erschienen ist, bevor ich mit dem Blog überhaupt angefangen habe, steht hier nicht viel über die Spiele. Ein wenig hier, ein wenig da, der Text über den Kern der Spiele steht vielleicht hier. Mit etwas Verspätung habe ich jetzt auch den dritten Teil auf der PS3 gespielt. Es war, glaube ich, das dritte mal insgesamt und zum dritten Mal ist der dritte Teil besser als der zweite aber schlechter als der erste. Meiner Erinnerung nach, wird die Framerate in den Konvertierungen mit den neuen Spielen schlechter. Wenn man den 3D Modus einschaltet, noch mehr.

War gut. Ich frage mich, ob es das letzte mal war.

Jetzt wird es melancholisch.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Shadow of the Colossus HD 3D und jedes andere D

Es war einmal ein 3D Fernseher in meinem Wohnzimmer. Und dessen Funktion wollte ausprobiert werden. Und nachdem der Besitzer des Fernsehers (und des Wohnzimmers) ein paar PC-Spiele eingesetzt hat, wollte er auch wissen, wie die Playstation 3 damit zurechtkommt. Shadow of the Colossus HD 3D und jedes andere D musste dafür herhalten. Die Wirkung des 3D Effekts wurde zur Legende und von den drei Weisen (die in einem Körper lebten) protokolliert.

Ich habe im eigenen Blog nachgeschaut, ob ich ein Review von meinem ersten Durchspielen von Shadow of the Colossus geschrieben habe, und zu meiner Überraschung existiert das Blog nicht so lange, dass das überhaupt in Frage käme. So kommt es mir trotzdem vor.

Statt das Bild nochmal hochzuladen, habe ich zum ersten mal die Funktion des Blogs benutzt, die mir erlaubt, ein schon hochgeladenes Bild zu benutzen. Keine Ahnung, seit wann es das gibt.

Ich wollte diesen Absatz mit "es gibt nichts neues zu erzählen" anfangen aber wenn ich bisher quasi nichts über das Spiel erzählt habe, dann müsste ich von 0 anfangen. Da jeder, der sich für das Spiel interessiert, es schon längst gespielt hat, hier die Kurzfassung:

Spiel gut, hm. Geruckel viel, hm. Sounduntermalung schön aber holprig, hm. Review Schreibstil nicht witzig, hm. Egal, hm. Animationen gut, hm. Design teamicomäßig, hm, Geometrie, Texturen zum heulen, hm.

Man läuft los und muss 16 Colossi umbringen, um seine Freundin wieder zum Leben zu erwecken. Die Colossi sind die eigentlichen Levels des Spiels. Auf der einen Seite ist erstaunlich, wie die Entwickler es geschafft haben, ein gutes, organisch wirkendes Spiel mit klassisch wirkenden Mechanismen zu implementieren, wo Risiko und Belohnung einander aufwiegen. Trotzdem (und ich fühle mich kleinlich, wenn ich das sage) wirkt es nicht organisch genug, weil sich oft wiederholende Animationen der Colossi als Reaktion auf die entsprechenden Aktionen des Spielers, sie wieder wie Roboter statt Lebewesen wirken lassen. Komischerweise hat mich das im zweiten Durchgang auf der PS3 weniger gestört als das erste mal auf der PS2. Das Spiel an sich habe ich mehr genossen, weil ich von vorne rein wusste, was das Spiel bietet und was es nicht bietet. Die Atmosphäre hat etwas drunter gelitten, dass es ein zweiter Durchgang war.

Das Ende ist irgendein sinnloses Wischiwaschizeug (siehe Punkt "keep content highly interpretable).

Spiel gut, hm. Geruckel viel, hm.

Samstag, 18. Januar 2014

Jak 2

Ich glaube, ich habe es zum dritten mal durchgespielt, diesmal auf der PS3. Die Rücksetzpunkte sind zu weit auseinander, sonst taugt es spielerisch meistens. Die Prince-of-persia-warrior-withinifizierung der Geschichte samt "atmosphärischen" Sprachsamples in der Stadt sind natürlich völlig daneben.

Montag, 21. Oktober 2013

Jak & Daxter

Apropos sammelbare Dinge. In Jak & Daxter auf der PS2 habe ich alle aufsammelbare Dinge aufgesammelt. Und dann konnte ich die Trilogie als Teil von PS+ runterladen.


Und dann habe ich das nochmal gemacht und habe mein erstes Platinum-Pokal gekriegt.

Dienstag, 21. September 2010

Sly Cooper / Sly Racoon Review

Auch wenn hinter dem Titel keine Zahl steht, werde ich hier hauptsächlich Teil 2 und 3 beschreiben. HA! Habe ich euch ausgetrickst! Es ist zu lange her, daß ich Teil 1 gespielt habe. Sagen wir kurz, daß es ein ordentliches, recht lineares Jump n Run war das gleichtzeitig Metal Gear Solid besser macht als Metal Gear Solid.
Sly Cooper 2 habe ich Weihnachten zum zweiten Mal gespielt und Teil 3 gleich darauf zum ersten Mal. Die letzten zwei Teile sind weniger linear. Sie befördern den Spieler von Einsatzort zu Einsatzort, worin eine Reihe von Missionen mit unterschiedlichen Charakteren absolviert werden müssen. Die Orte sind eher flächig als linear und geben den Spieler oft Raum, seine Herangehensweise selbst zu bestimmen.

Ich will Süßigkeiten, habe aber keine da. Vielleicht ist es besser so.

Teil 2 ist in der Qualitätsskala ähnlicher Spiele in meinem Kopf sehr hoch positioniert. Wenn es um die Sony Marken geht, finde ich es etwas schwächer als die Jak Serie und deutlich stärker als Ratchet & Clank. Das Spiel läuft mit 60FPS, die Steuerung ist gut, die Kollisionen fair, es gibt sich sehr viel Mühe, übersichtlich und lesbar zu sein, und schafft es gut, Animationen sind ordentlich, Grafik für PS2 Verhältnisse gut, die Musik hat einen eigenen Charakter und ist lässig, die Aufgaben sind abwechslungsreich, die Zusatzfähigkeiten, die man sich erkauft, bereichern das Spiel. Das Leveldesign gefällt mir besonders gut. Es ist selbst abwechslungsreich, leicht verschachtelt und trotzdem übersichtlich. Markante Stellen erlauben einem jederzeit herauszufinden, wo man sich im Level befindet.

Die drei Säulen des Spiels sind die drei Charaktere. Sly ist der Hauptcharakter, der die meiste Zeit gesteuert wird, und wird eingesetzt, wenn Agilität gefragt wird, Bentley wird hauptsächlich zum hacken und bedienen von Maschinen benutzt, The Murray für Prügeleien oder sonstigem Krafteinsatz. Die Charaktere, die Dialoge und die Geschichte sind sehr simpel und kindlich gehalten und verstecken fast die zugrundeliegenden erwachsenen Themen, die vor allem gegen Ende des Spiels und in der Fortsetzung das ganze vorantreiben. Die Geschichtserzählung unterfordert vielleicht einen Erwachsenen, fällt aber nicht unangenehm auf. Für die Bösewichte wird eine Hintergrundgeschichte angeboten, die ihre "bösen" Aktionen nachvollziehbar machen. Das ist mehr als die meisten Actionfilme sich mit Charakter beschäftigen.

In Teil 3 war ich überrascht, mit welcher Konsequenz (unangenehme) Auswirkungen der Aktionen der Helden aus dem zweiten Teil beibehalten werden. Es ist offensichtlich, daß die Entwickler viel und gute Arbeit reingesteckt haben, damit sich das Spiel vom Vorgänger abhebt aber trotzdem gefällt mir jeder Aspekt des Spiels etwas schlechter als im Vorgänger.

Die Technik erlaubt jetzt verschiedene Tageszeiten pro Ort, die Farben sind fröhlicher und kontrastreicher, dafür gibt es Framerateaussetzer und die Kanten flimmern mehr. Pro Einsatzort gibt es einen Zusatzcharakter mit eigenen Fähigkeiten, nur verringert das die psychische Investition des Spielers in die Charaktere. Murray hat denselben Sprecher aber eine andere (viel schlechtere) Stimme, die nicht mehr schön debil klingt. Die Anzahl der Spielarten, die hineingepackt wurden, ist inzwischen schwindelerregend hoch: Jump n Run, schleichen, prügeln, baggerfahren, katapultschießen, Third-Person-Shooter, Crimson-Skies-Klon, Schiffduelle, Schatzsuche, Verfolgungsjagd im Boot in Kanälen, tauchen und noch viel mehr. Manche davon haben aber weniger Feinschliff als die Minispiele in Teil 1.

Ich spiele mit dem Gedanken Candy Wars in Paint Wars umzubenennen.

Vermutlich als Reaktion auf die Stimmen der Spieler haben die Entwickler die Hinweiseflaschen entfernt. Im zweiten Teil waren in jedem Ort 30 Flaschen verteilt und wenn man sie alle gesammelt hat, wurde irgendwas unwichtiges freigeschaltet. Kann mich nicht mal erinnern. Dank Rare genießen Sammel n Runs heute einen schlechten Ruf, nur war das hier ein Bonus, der nichts mit dem Hauptstrang des Spiels zu tun hatte, und es war eine schöne Motivation, die "Map" kennenzulernen, was einem ein sicheres Gefühl bei der Navigation im Level und bessere Chancen im Hauptspiel gegeben hat. Das entfernen der Flaschen und die größeren Levels in Teil 3 bedeuten, daß man Levels abschließt, ohne sie richtig kennengelernt zu haben.

Damit wir uns verstehen: Sly 3 ist ein gutes Spiel. Die Leistung der Entwickler ist enorm, wenn man bedenkt, was alles drinsteckt. Es ist dennoch etwas enttäuschend nach Teil 2. Die kommende Collection ist auf jeden Fall ihr Geld wert, falls man die Spiele noch nicht auf der PS2 hat.

Sonntag, 8. August 2010

E3 2010 Rückblick Teil 4

Ihr seid noch hier?

Niedlich!

Ich liebe Kirby noch mehr als Hello Kitty und ich habe noch nie ein Kirby Spiel gespielt. Zeit, dem Versäumnis ein Ende zu setzen. Nintendo demonstriert hier, wie sie mit zwei coolen Ideen pro Minute ihre Spieleserien frisch halten. Wollen wir kuscheln, Kirby?

Bißchen häßlich

Ich bin immer noch überzeugt, daß der Titel "Metroid: Other M" ultradämlich ist und die Geschichte samt Dialoge ultradämlich sein werden. Ich bin nicht mehr so überzeugt, daß es insgesamt ein schlechtes Spiel wird. Die Animationen machen inzwischen einen besseren Eindruck, das 2D-Spielsystem ist willkommen. Vermisst du auch Gunpei Yokoi, Metroid?

Simpel bis häßlich.

Epic Mickey wird das beste Spiel von Warren Spector sein, was keine Kunst ist, weil Warren Spector bisher nur schlechte Spiele gemacht hat und Epic Mickey keine Rollenspielelemente hat. Damit steigen seine Chancen um 80%. ARRRGH! Die Geister sprechen zu mir! Sie sagen, daß Epic Mickey mit 30 FPS laufen wird. Außerdem sagte Warren-Baby, daß etwa 300 Leute Arbeit in das Spiel gesteckt haben. Man sieht es dem Spiel aber bisher nicht an. Warum bist du nicht so cool wie Donald, Mickey?

Hübsch!

Zelda Skyward Sword ist ein Titel, der sich auf japanisch vermutlich super heroisch anhört, auf Englisch aber auseinanderfällt. Das Spiel sieht hübsch aus und bietet absolut keine Überraschungen. Die Nutzung des Remotes für die Bewegungen des Schwertes wird solange gefordert, seit das Wii-Remote vorgestellt wurde. Nintendo hört auf die Fans und bietet etwas, das sich bestenfalls auf dem Papier gut anhört, in der Realität aber völlig unnötig ist. Wenn es Wii Motion Plus zum Spielen voraussetzt, dann hoffe ich, daß es floppt. Wobei Nintendo da immer noch haufenweise Geld machen wird, weil sie bei jeder Einheit nicht nur mit dem Spiel Geld verdienen sondern auch mit dem Zubehör. Scheiß Rock Band!

Peinlich.

Kinect ärgert ein paar Hardcore Spieler, die befürchten, daß die ganze Industrie Richtung Casual geht, was, wenn man die bisher aufgezählten Spiele ansieht, überhaupt nicht der Fall zu sein scheint. Bei Nintendo mag es in der Vergangenheit der Fall gewesen sein, daß Resourcen, die in ein normales Spiel eingesetzt werden könnten, an Wii Fit gearbeitet haben, bei Microsoft und den Third Parties werden alle Serien im Tempo fortgesetzt, mit dem sie bisher fortgesetzt wurden, bis auf Rare-Spiele aber denen heult keiner nach. Der Hardcorespieler darf sich freuen. Microsoft hat die Hardware, die die Interpretation der aufgenommenen Bilder erledigt, aus Kinect als Sparmaßnahme entfernt und lässt die Xbox die Berechnungen ausführen. Das Ding wird dann trotzdem für 150$ verkauft. Das bedeutet einerseits, daß es unwahrscheinlich ist, daß klassische Spiele Kinect nutzen werden, weil sie die Leistung brauchen, um Grafik und co zu berechnen, andererseits versucht Microsoft mit Kinect an sich und nicht erst mit den Spielen Geld zu verdienen. Kinect-Käufer helfen dabei, Microsoft zu ermöglichen, die Konsolenhardware beim Verkauf zu subventionieren.

Folgendes gibt es noch darüber zu sagen: Kinect ist ein selten dämlicher Name. Ich werde keine Voraussagen über den Erfolg des Dings machen, weil sie auf jeden Fall falsch sein werden. Die Demonstration von Kinectimals ist furchteinflössender als Nintendogs kombiniert mit Guitar Hero kombiniert mit Silent Hill 2. Das Fitness Ding von Ubi-Soft ist eine legitime Applikation der Hardware, auch wenn es ebenfalls etwas furchteinflössend ist. Das Ding hat heftigen Lag aber das scheint auf der Wii komischerweise keinen zu interessieren.

Pervers.

Von PS Move habe ich insgesamt ein halbes Video gesehen, weil, auch wenn ich Kinect nicht kaufen werde, es immerhin einen Reiz des Neuen hat und PS Move nicht. Mit einer Mischung aus Verzweiflung, weil sie mit ihren Konsolen am Ende der Generation insgesamt keine schwarzen Zahlen schreiben werden, und Gier, nachdem sie bei Rock Band gesehen haben, wieviel Geld Käufer bereit sind, für Zubehör auszugeben, nur um ein einziges Spiel zu spielen, greifen Microsoft und Sony nach den Sternen und zwar mit astronomischen Preisen. Ein Multiplayerenthusiast sollte nach den Vorstellungen von Sony also, nachdem er sich vier normale und vier Move Controller samt Zusatz gekauft hat, über die Jahre gute 500€ alleine für Zubehör ausgegeben haben. Haben sie vergessen, wieviel Marktanteil sie der hohe Preis der PS3 gekostet hat?

Der Vitality Sensor war meines Wissens auf der Messe nicht zu sehen. Gut so!

Gute Farbkombination!

Der Nintendo 3DS ist das beste, was die Messe hervorgebracht hat. Vernünftige Hardwarepower, ein Analogstick, der hoffentlich im Gegensatz zur PSP nicht unbrauchbar ist, stereoskopische Darstellung ohne Brille (wichtig), hoffentlich bessere online-Funktionatlität, ein Haufen klassische Spiele wie Kid Ikarus, Mario Kart, Resident Evil, die zeigen, daß der 3DS nicht den Gimmickspielen überlassen wird und das beste: die Vergrößerung des oberen Bildschirms, was ihn zum Hauptbildschirm macht. Das bedeutet hoffentlich, daß das Hauptgeschehen oben stattfindet und wir keine Stiftsteuerung mehr dulden müssen, wobei die Hand den Bildschirm verdeckt. Der beste Trost dafür, daß keine neue große Konsole erscheint. Was passiert jetzt mit der PSP?

Falls das jemand alles gelesen hat, dann bin ich der Papst.

Dienstag, 30. März 2010

The God of War Diaries 2

Ein Freund von mir spielt das Sex-Minispiel in Teil 2. Er versagt zum 10. Mal oder so.

Frau: I am not finished.
Kratos: That is not of my concern.

...Poesie!

Dienstag, 26. Januar 2010

Jak & Daxter The Lost Frontier

Das erste Jak & Daxter ist mein Lieblings-3D-Jump-n-Run. Es hat kaum eigene Einfälle aber alles, was es machte, war exzellent von der Spielbarkeit her und dem ganzen Rest auch. Es war zu dem Zeitpunkt das technisch beste Spiel plattformübergreifend. Die Animationen waren zum ersten Mal auf dem Niveau eines Filmstudios und sind bis heute unerreicht (Motion Capture zählt nicht). Es war ein recht gutlauniges klassisches Jump n Run. Dann kam der zweite Teil.

Wenn Daxter so aussieht wie er aussieht, weil er in Dark Eco gefallen ist, warum verwandelt er sich in ein Monster, wenn er nochmal mit Dark Eco in Berührung kommt?

Ein Running Gag des ersten Teils ist, daß Jak niemals spricht. Im zweiten fängt er damit an und das erste, was er sagt, ist "Ich werde Baron Münchausen töten!". Er sagte nicht "Münchausen" aber ich kann mich an den echten Namen nicht erinnern und Münchausen ist das erste, was mir eingefallen ist. Lebt damit! Der Punkt ist die Änderung der Stimmung. Der Sprung ist wie von Prince of Persia: Sands of Time zu Warrior Within. Im dritten Teil steigern sich die Entwickler sogar und lassen, während man durch die Stadt cruist, immer wieder Sprachsamples von den Stadtbewohnern spielen, die sagen, wie schlecht es ihnen geht. Nach der ersten Minute fangen die Sprachsamples an, sich zu wiederholen. Das ist kein Witz. Wer zum Henker denkt, daß es das Vergnügen des Spielers steigert, wenn er in 5 sich wiederholenden Samples immer wieder hört, wie schlecht die Welt ist?

Spielerisch unterscheiden sich die Nachfolger vom ersten Teil, indem sie Fahrzeuge eine weit wichtigere Rolle spielen lassen, indem die Missionsstruktur GTA-mäßiger und die Wege, die man zurücklegen muß, länger sind und indem sie - vor allem im zweiten Teil - stärkere Schwankungen haben, was den Schwierigkeitsgrad angeht.

Mir fällt nichts ein.

Lost Frontier ist von der Geschichte und den Dialogen her noch schlimmer als der zweite und der dritte Teil. Es werden Dogfights im Stil von Crimson Skies (oder Dark Void) eingeführt. Das Eurogamer Review sagt, daß der Schwerpunkt zurück zu den Jump n Run Wurzeln geht, meinem Empfinden nach ist das nicht so. Der mehrteilige Endgegnerkampf wird 5 min lang zu Fuß erledigt und 20 min in der Luft (wenn man kein Leben verliert).

Leider rettet der ganze Rest auch nichts. Das Missions-/Leveldesign ist für die Tonne. Ein Beispiel, das mir in Erinnerung geblieben ist, ist eine Mission, in der man sich auf einem großen Luftschiff befindet, das man mit fest installierten Geschützen verteidigen soll. Die Ziele sind groß und bewegen sich nicht oder kaum. Die Mission läuft so ab, daß man auf etwas zielt und 5 bis 10 Sekunden wartet, bis es explodiert. Dann entscheidet man sich für das nächste Ziel und wiederholt das ganze. Das Spiel erhebt für die nächsten 10 Minuten keinen Anspruch auf Geschicklichkeit oder Intelligenz oder wasauchimmer. Man muß einfach per Trial n Error herausfinden, welche die günstigste Reihenfolge ist, um die Gegner abzuschießen, so daß man möglichst wenig Energie abgezogen kriegt.

Selbst die absoluten Basics sind frustrierend. Die PS2 Version läuft aus unerklärlichen Gründen mit 30 FPS, obwohl schon eine Engine existiert, die dieselbe Grafik auf der Konsole schonmal mit 60 gerendert hat. Man kann die Kamera in der PS2 Version nicht nach oben und unten bewegen, weil in der PSP Version die Tasten dafür nicht ausreichen. Ich habe mir gedacht, daß ich mir das Spiel auf der PSP gebe, wenn es offensichtlich ein PSP Spiel ist. Ich weiß nicht, ob es am Breitbild liegt, ob die Kamera niedriger ist, ob es am Mangel an Schatten liegt oder sonstwas aber die einfachsten Sprünge auf eine schwebende Plattform, die sich in die Tiefe befindet, sind unheimlich schwierig. Die Kamera ist zu störrisch in diesen Passagen als daß man sie korrigieren könnte. Am Ende des Spiels gibt eine Sprungpassage, die vermutlich zu den schwierigsten gehören soll. Tatsächlich war sie aber die leichteste im Spiel, weil sie konsequent von der Seite zu sehen war.

Garniert wird das ganze mit Aufrüstmöglichkeiten für die Flugzeuge, die man wahrnehmen und manuell ausführen muß, wenn es nicht noch frustrierender werden soll... nicht kaufen!