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Dienstag, 13. Juni 2023

Crimson Skies

Ich habe es nochmal ausprobiert. Es ist ganz nett aber auch nicht besonders aufregend. Außerdem 30 FPS. Im Jahr 2023 spiele ich lieber andere Dinge.

Freitag, 18. März 2022

Splitgate

Die Idee ist so naheliegend, dass ich mich frage, warum es nicht vorher schon jemand gemacht hat. Konnte man nicht schon im Original-Prey durch Portale schießen?

Portals with guns

Glücklichweise sitzt die Steuerung und die Performance und die Waffen funktionieren ordentlich. Also alles, was einen Shooter grundsätzlich gut macht. Map-Design ist ein bißchen holprig aber letztenendes macht das Spiel trotzdem Spaß. Crossplay gibt es auch, was für unsere Gesellschaft notwendig ist.

Kann man nicht meckern.

Dienstag, 15. März 2022

12 Minutes

Ist eine interessante Idee und trotz des holprigen Gameplays war es spannend genug, dass ich es mit einem Zug durchgespielt habe? Ist schon wieder zu lange her.

Spätestens beim letzten Drittel fällt alles auseinander und die Not, irgendeine Wendung drin zu haben und alles ist meta und psychologisch, maaan und argh! Alles kaputt! Ich habe es bereut, die Zeit reingesteckt zu haben.

Sonntag, 30. Juni 2019

Shenmue 1 & 2

Ich habe die Spiele hier und da erwähnt, aber noch nie ausführlich darüber geschrieben. Nicht hier. Aber reichlich anderswo. Ich schau mal, was ich so in Foren geschrieben habe. Vielleicht kann ich es reinkopieren, etwas überarbeiten und mir Arbeit sparen. Wartet kurz!

So.

Shenmue hat haufenweise Schwächen und es ist völlig legitim, wenn sie einen so stören, dass man keinen Spaß daran hat.

The four wude.

Es ist fast zwanzig Jahre her und wir sind vier Konsolengenerationen weiter und es gibt kein einziges Spiel, das so erfolgreich schafft, den Spieler in einen anderen Ort zu versetzen so wie Shenmue in Yokosuka. Ich meine einfach nur das Gefühl durch die Straßen zu laufen. GTA sowieso ist ein Lego-Spiel mit realistischer Grafik dagegen. Die Figuren existieren dort nur, um vom Spieler überfahren zu werden oder um ihm Missonen zu geben. Ihre Dialoge kommen von einem Briten, der Gangsta sein will, und sind wie von Hugh Grant in Mickey Blue Eyes nur mit einem echteren Akzent. In Shenmue hat man echte japanische Charaktere mit allen Eigenheiten, Höflichkeitsformen und Mimik, die Japaner halt haben, und die ihren Tagesablauf nachgehen, den man dann unterbricht. Die brauchen den Spieler nicht, um zu existieren. Man sollte meinen, dass das im Spiel keinen Unterschied macht, außer dass es lästig ist, wenn man Menschen sucht, aber es macht einen enormen Unterschied im Mittendrin-Gefühl, ob die Welt nur existiert, um dem Spieler zu dienen, oder ob ihr der Spieler egal ist. Sowas gibt es nicht in GTA, nicht in Yakuza und nicht in sonst einem Spiel. Assassin's Creed Origin wird das zweite Spiel überhaupt, das so eine Tagesablaufsimulation in so einem Spiel bietet und das mit 18 Jahren Verspätung.

The hitting of the tree.

Die Leute, die dem Spiel Charaktertiefe absprechen, sollen mir Spiele zeigen, wo es besser gemacht wird. Ich dachte am Anfang auch, dass die Geschichte simpel ist, aber ich sehe keinen auf NeoGAF z.B., der es blickt. Ich lese immer nur "Yeah, Shenmue 3, endlich werde ich Lan Di dem Arsch treten" und die sehen nicht, dass es nicht darum geht. Die letzte Anweisung von seinem Vater war, dass er Freunde machen soll, was er größtenteils ignoriert. Es gibt Hinweise, dass sein Vater nicht ganz unschuldig war. Die Aufgabe von Ryo wird am Ende nicht sein, Lan Di zu besiegen, sondern den Kreis der Gewalt zu beenden. Ich habe schon wieder zu viel geschrieben ... egal.

Unterm Strich spielt man Shenmue nicht wegen der Spielmechanik. Wenn es darum ginge, kann das Yu Suzuki auch in anspruchsvoll. Er hat Virtua Fighter gemacht. Es geht darum, in der Welt des Spiels zu existieren und die Reise mitzumachen.

Hier noch ein Bonus-GIF, das zeigt, wie vor einer Interaktion das Spiel die Schritte berechnet und ausführt1, um Ryo richtig zu positionieren. Das gibt es meines Wissens seitdem in keinem anderen Spiel.


Mittwoch, 15. November 2017

Phantom Dust

Ich willd as mögen, weil es von dem Typen ist, der Panzer Dragoon gemacht hat (glaube ich) aber ich schaffe es nicht. Ich habe gelesen, dass es ein tolles Spiel ist mit viel Spieltiefe, wenn man erstmal eingestiegen ist aber dazu wird es nicht kommen.

Japanisches Design ahoi!

Es ist ein ein Arena-Kampf-Spiel bißchen so wie Virtual On oder inzwischen Arms, glaube ich. Nur ist das "Remaster" (wie ich dieses Wort hasse) technisch ungenügend mit einem 30 FPS Cap auf dem PC. Das Spiel ist hölzern, fühlt sich nicht gut an und die Animationen wirken wie aus PS1 Zeiten. Was mich komischerweise mehr als andere stört, ist, dass ich die Tastenbelegung nicht ändern kann. Wenn ich schon in Echtzeit mit den Aktionen jonglieren muss, die sich mit der Aufnahme von jedem extra  ändern, dann will ich mit den Tasten jonglieren, die ich ausgesucht habe. Die Kämpfe haben sich glaube ich viel zu sehr auf das Lock-On verlassen als auf manuelles Zielen.

Schade.

Montag, 24. April 2017

Splinter Cell Chaos Theory

Es wird als das beste Spiel der Serie gefeiert aber ich mag es nicht. Es ist richtig, dass es eine konsequente Weiterentwicklung der Formel ist, mit mehr Aktionsmöglichkeiten. Es ist auch theoretisch gut, dass man für Fehler nicht so bestraft wird wie in den Vorgängern und sich die Situation weiter entfalten kann.

Die Dialoge sind witzig. Die Geschichte ist Banane.

In der Praxis passiert folgendes: am Ende jeden Levels kommt eine Bewertung und man kriegt nicht Punkte, weil man dies und jedes gut gemacht hat, sondern man kriegt Punkte abgezogen für alles, was dem Spiel nicht gefallen hat. Das hat einen schlimmeren Effekt als so Collectables, für die man sie genötigt fühlt, alle einzusammeln, die man sieht. Man hat die Punkte schon und will sie nicht verlieren. Also habe ich jedes mal, wenn der kleinste Fehler passiert ist (z.B. wenn man mich gesehen hat) ein Quickload gemacht, um meine 100% Wertung nicht zu zerstören. Damit sind alle Nuancen des Gameplays, die im Vergleich zu den Vorgängern eingeführt wurden, aus dem Fenster geschmissen.

Die Umgebungen sehen im Spiel immer noch oft erstaunlich gut aus. Schade, dass der Breitbildmodus die 2D Elemente wie den Himmel streckt.

Dienstag, 31. März 2015

Oddworld: Munch's Oddysee HD ist nicht so gut wie in meiner Erinnerung

Es gibt aber und zu Stellen, wo Geschicklichkeit oder Verstand zum Einsatz kommt aber dazwischen ist halbstündiges hirnschmelzendes Sammeln angesagt, auf das Nintendo-Rare neidisch wäre. Steuerung ist ungenau, Kamera nervig.

Es ist auch noch häßlich.

Samstag, 23. Februar 2013

Die Künstliche Intelligenz in Halo

Ich habe die Screenshots aus dem Filmchen gemacht, das Bungie veröffentlicht hat, als sie Microsoft verlassen haben, als Abschiedsgruß an die Halo Fans.



Die Bildern wurden gemacht, als sie über die KI im Spiel reden. Man erkennt an den Kommentaren, daß ihr Ausgangspunkt die KI vom Echtzeitstrategiespiel Myth war. Das erklärt vielleicht, warum sich Halo in dieser Hinsicht anders anfühlt als die Konkurrenz.



Ich fand's interessant. Ruhe!

Dienstag, 2. Februar 2010

Beyond Good & Evil

Es ist seltsam, daß die zwei Spiele der letzten Generation, die darauf gepocht haben, das cinematisches Erlebnis zu liefern, das nur mit Breitbild erreicht werden kann, kann anamorphes Bild liefern, das zumindest auf der Xbox auf Systemebene vorgesehen war und von anderen Spielen genutzt worden ist. Die Rede ist von Resident Evil 4 und Beyond Good & Evil. Das Bild wird also nicht nur in eine Richtung gestreckt sondern komplett vergrößert, was in noch größere Pixel und noch schlechtere Bildqualität auf einem modernen LCD-Fernseher resultiert. Das war der eine Grund, daß ich, bevor ich einen zweiten Durchgang mit Beyond Good & Evil begonnen habe, erstmal die PC-Demo ausprobiert habe. Der zweite Grund ist, daß die Xbox Version zwar zum größten Teil mit 60FPS läuft aber ein bißchen zu oft stockt. Die PC-Version hat aber dasselbe Bildproblem und zumindest auf Windows 7 Beta mit den Treibern, die ich zu dem Zeitpunkt hatte, Grafikfehler wie blitzende Polygone und falsche Transparenzen bei den Untertiteln. Zurück zur Xbox Version!

RUN JADE!

Das Spiel ist von der Spielbarkeit her sowas wie ein Zelda-light. Mit "light" ist nicht der Schwierigkeitsgrad (oder der Zuckergehalt - hoho) gemeint, der tatsächlich recht niedrig ist, denn das ist in den Zeldas nicht anders. Die Fähigkeiten, die man im Laufe des Spiels kriegt, sind nicht so zahlreich und nicht so tiefgreifend wie in einem Zelda. Genau genommen kriegt man nicht selbst neue Fähigkeiten sondern man baut ihr Fahrzeug aus und kriegt einen Charakter an der Seite gestellt, der gewisse Türen öffnen kann.

Beyond Good & Evil hat eine Oberwelt, ein paar größere "Dungeons", Fahrzeugeinlagen, Schleicheinlagen, einfache Kämpfe usw. und fließt vor sich hin, ohne den Spieler zu frustrieren. Es gibt sogar ein Item, das man kaufen kann und das einem verrät, wo alle geheime Kugeln versteckt sind. Das heißt nicht, daß es dann trivial ist, sie auch zu erreichen.

Hier ist kalt. Ich sollte die Heizung aufdrehen.

Was das Spiel von anderen abhebt, ist unter anderem, daß es einen eigenen Charakter hat und sich damit in eine Reihe von Spielen wie Halo, Rez, Jet Set Radio, Panzer Dragoon eingliedert. Es hat einen eigenen Grafikstil, eine eigene Art von Musik, ein Ensemble von Charakteren, das eigen ist. Es ist eins der am besten animierten Spiele, die es gibt. Ich war mir sicher, daß dieses Video nur ein Konzept ist, weil man diese Art von Animationsübergängen nicht in einem Echtzeitspiel unterbringen kann, bis ich nochmal den ersten Teil gespielt habe. Wenn es ein Team gibt, das sowas schaffen könnte, dann ist das Beyond Good & Evil Team ein sehr guter Kandidat.

Was man noch sagen sollte ist, daß es erfrischend ist, wenn das Spiel dem Spieler so entgegentritt, als ob er ein intelligenter Erwachsener wäre. Auch wenn die Geschichte samt leicht politischer Message, etwas holzhammermäßig erzählt wird, ist es zur Abwechslung ein Spiel mit Themen, die sich in die echte Welt übertragen lassen und die Auswirkungen, die die Aktionen der Heldin auf ihre Welt halt, wird nicht mit einer sich zurückziehenden schwarzen Wolke signalisiert sondern durch die Veränderung des Verhaltens der Weltbewohner. Jade selbst ist das Gegenteil von Lara Croft, Bayonetta und ähnlichem Rotz. Ihre Stärke stammt nicht von ihrem Vermögen, Gegner/Männer auszuschalten und coole Sprüche von sich zu geben und ihre Attraktivität kommt nicht daher, weil sie halbnackt rumläuft. Trotzdem ist sie stark und attraktiv.