Samstag, 7. Februar 2015

Enough bitching!

Ich habe nachgeschaut, aus welchen Seiten die 20 Leute, die das Blog in der letzten Woche gelesen haben, herkommen und eine Quelle war Google Translate. Jemand wollte den Skyward Sword Text scheinbar auf Englisch lesen. Die Übersetzungsmaschinen sind inzwischen viel besser als früher aber lustig kann es manchmal trotzdem sein.

Ich zitiere mal den Text, weil der Link irgendwann mal anders aussehen könnte:

Often Nintendo's decisions seem to be exaggerated response to user feedback. New Mario on the DS was the people too easily. New Mario on Wii was much harder and they build in the auto-play mode, to make up for it. Zelda Wind Waker has sea, abstract graphic, happiness and a few dungeons. Twilight Princess is more realistic and dark, dark, dark with a record number of dungeons. Twilight Princess was too talkative but took it up to Link Between Worlds, until the story was no longer a burden that must be endured.

The game might as well be called The Legend Zelda text box, because you do especially at the beginning nothing other than what they click away. What has always annoyed in Japanese games, is that you must press times per text box on the button for two to move forward as quickly as possible and the timing for maximum speed is a game in itself. Once, to speed up the text, if the text box is full, again to come to the next. Then you have to let go of the button again and press again if you want to have accelerated the text, for whatever reason, and even accelerated text can not keep up with my reading speed. Hmph!

It is virtually impossible to find a screenshot is not from an emulator.

Also, unlike the game has ancient habits that are no longer acceptable today. You can jump off of air pockets and can be offset by a bird, but it comes at the larger islands only "labeled" locations. Huh? And if you fall off at a place that does not like the game, comes a guy who brings you back and blame the players. He should just go home and leave me alone!

The music is great, the image has a filter to make the image look like a painting, but failed completely because he needs a higher resolution in order to come into play. Nevertheless, it is fairly comfortable and the animations are efficient and tidy. In cutscenes, the characters have increasingly anime "mannerisms" I want to write, and dict.leo.org says "habits / quirks" but that is not true to the meaning of 100%. There are standard movements and phonetic gestures that can be found approve any anime ever and that bothers when Zelda sounds reminiscent of dating simulations.

Enough bitching! The gameplay is good. The WiiRemote control works for the most part and spices the standard battles. The dungeons are great. Ensure that you have their number decreased compared to its predecessor, the complexity and density of the upper world game is now significantly raised. Just that there are many loading times when going from one place to another will. And the puzzles you can not enjoy often because the damn fairy who accompanied one can not keep their door and explained everything to the smallest detail, repeated partially reveals the solution before it is ever come to the puzzle.

Now rant again. I had fun at the game and the sequel will be the only 30 FPS game that I buy in the foreseeable future. According to the text, it gives the impression as if I lie to myself, if I still enjoy the game but no later than when you arrived at the last dungeon, where all the old and new systems are combined and there is still one last big twist that the much abused word "innovation" is still a right to exist, then you know that there is something special going on. Nintendo may make a lot of wrong, including in this game, but if it goes click, then it is the result of something that can only be found in their games.

Montag, 26. Januar 2015

MEIN GOTT SIND DIE ANIMATIONEN VON KILLER INSTINCT SCHLECHT!

Die der früheren Charaktere sind durchschnittlich schlecht aber Iron Galaxy scheint es mächtig zu verbocken.


Warum zahlen sie einen Kampfkünstler nicht 100€, damit er sich zwei Stunden freinimmt und ihre Animationen anschaut und sie berät? Hat Microsoft kein Geld?

Samstag, 24. Januar 2015

Irgendwann reicht's mit den Filmen

The Raid 2

Deutlich besser als der erste Film, was die Geschichte und die Kämpfe angeht. Es ist länger her, dass mir bei einem Kung Fu Film nicht egal war, wie er weitergeht. Und die Kämpfe haben reingehauen und waren nicht nur Getanze.

War gut.

Interstellar

Ein Science-Fiction Film mit größtenteils realistische Wissenschaft. Das gibt es nicht jeden Tag. Nolan typisch versteht man beim ersten Durchgang nicht alles, weil die Stimmen undeutlich sind und die Leute komisch sprechen. In diesem Fall spricht hauptsächlich Matthey McConaughey mit seinem typischen Südstaatlerdialekt.

War gut.

Transformers: Age of Extinction

Mir fällt nichts ein.

War nicht gut.

Resident Evil Retribution

Ugh!

Maleficent

Es ist ein Disney-Film. Wahrscheinlich nicht der schlimmste, den ich gesehen habe. Meine Komplimente sind die besten.

Das Weib sagt, dass die Dornröschen nicht hübsch genug ist, dass man mit ihr Mitleid haben kann.

Ratatouille

ist auch nach mehrmaligem Anschauen gut. Ich mag Brad Bird Filme.

Teenage Mutant Ninja Turtles (die Michael Bay Version)

Es ist erwartungsgemäß schwach bis langweilig mit stellenweise lustigen Dialogen. Also besser als Avengers. Es fällt inzwischen auf, dass die Konzeptzeichner von von Michael Bay einen sehr schlechten Geschmack haben. Sowohl die Transformers wie auch die Turtles sind häßlich. Positiv war zumindest, dass der Charakter an ihrem Aussehen besser zu erkennen war als in jeder Iteration der Vergangenheit.

Tekken Blood Vengeance

Ich habe nichts erwartet und wurde enttäuscht. Das ist mal eine Leistung!

Donnerstag, 8. Januar 2015

Trine 2 hmpf!

Es hat sich nichts seit dem Vorgänger geändert, außer dass der Nachfolger hübscher ist und sich online spielen lässt.

Ich habe Screenshots gemacht, weil das Spiel so hübsch ist, weiß aber nicht, wo die sind.

Dadurch, dass es immer noch schwammig ist und das Leveldesign einfach nicht gut ist, um Zusammenarbeit zu fordern oder geschickten Einsatz der Fähigkeiten eines Charakters, ist es unbefriedigend. Das geht meist soweit, dass zu jeder Situation irgendeiner von den Drei nutzlos ist. Auf dem Papier hört sich das Prinzip toll an, in der Praxis fällt es auf die Schnauze. Wenn es selbst der Nachfolger nicht schafft, sich zu bessern, dann vertraue ich den Entwicklern nicht mehr.

Montag, 5. Januar 2015

Adventures of Shuggy ist gut

Das Spiel ist mir damals, vor Jahren, aufgefallen, als ich regelmäßig das Angebot von XBLA durchgeschaut und von jedem Spiel eine Demo runtergeladen habe. Ich habe es mir vorgemerkt (Demo nicht gelöscht) aber dann letztendlich doch auf den PC gekauft, weil mir der Gedanke nicht gefällt, dass ich die Xbox für immer angeschlossen haben muss, um die 100 Minispiele zu spielen, die es auch für den PC gibt.

Es sieht nicht nach viel aus aber es trägt sein Herz an der richtigen Stelle.

Adventures of Shuggy hat häßliche Charaktere, annehmbare Hintergründe, die Musik ist auch okay, auch wenn es ruhig ein paar Stücke mehr sein könnten. Man arbeitet sich von Bildschirm zu Bildschirm voran und sammelt alle Diamanten, wobei jeder eine der Besonderheiten trägt. In manchen kann man hoch springen, in manchen kann man den Bildschirm kippen, in manchen kann man Teleporter benutzen. Manche haben ein Seil und Zahnräder. Der Grund, warum ich mehr als zwei Sätze zum Spiel schreibe, ist, dass das Leveldesign Nintendo-Niveau hat und aus diesen auf dem Papier einfachen Elementen sehr viel herausgeholt wird. Es gibt viel Gameplay, das gut und dicht und gut und abwechslungsreich ist. Manchmal ist es ein reiner Plattformer, oft sind die Levels mehr puzzlig, manchmal kann man nicht mal verlieren.

Das Spiel ist gut.

Freitag, 2. Januar 2015

Bioshock Infinite - Burial at Sea

Sehr weihnachtliches Spiel ... NOT!

Die Bioshocks sind sowieso recht deprimierende Spiele aber in den ersten gab es noch zumindest eine Quentchen Hoffnung für die Zukunft. Hier wird der Depri-Grad noch etwas hochgedreht. Weil (schon wieder) die Geschichte nicht so schlau ist, wie sie es gern hätte, kommt es bemüht rüber. Statt, dass am Ende die Puzzleteile so fallen, dass sie mit einem Aha-Erlebnis ein Ganzes ergeben, wirken die Situationen gestellt. Gefühlsmäßig zieht es auch nicht so mit, weil der Spieler keine emotionale Bindung zur Little Sister, die für beide Episoden als MacGuffin eingesetzt wird. Sie wird erst in der Mitte gezeigt aber es wird einem erzählt, dass sie wichtig ist und das soll man glauben.

Warum raucht die auf einmal?
Spielerisch ist die erste Episode besser als das Hauptspiel, weil die Resourcen etwas knapper sind und man zumindest etwas aufpassen muss, wie man vorwärts geht. Episode Zwei wird von Schleichen dominiert, das nicht so gut wie in Dishonored funktioniert, weil es Rumprobiererei bestraft. Das wird dann mit respawnenden Gegnern kombiniert, was einfach nur frustrierend ist. Ich habe auch noch gedacht, dass ich eine Belohnung kriege oder dass es in der Geschichte eine Rolle spielt, wenn ich Menschen nicht töte, weil Booker es andeutet, deswegen habe ich es mir schwieriger gemacht, als es sein muss. Es gibt eine extra Schwierigkeitsstufe fürs Nichttöten...

Wie immer bei Bioshock hat es Schwächen aber das Spiel ist trotzdem interessant genug, dass ich meine Zeit damit nicht bereue. Für die zwei Episoden habe ich etwa 9 Stunden gebraucht, was 50% mehr als eine typische Call-of-Duty Kampagne ist.

Freitag, 26. Dezember 2014

3D STEREOSKOPISCHES SPIELEN IN DREIDEE 3D

Ich habe im 3DS-Post geschrieben, dass mich die stereoskopische Ansicht ausgerechnet bei einem Mini-Vorraum mit der richtigen Kamera das Gefühl gegeben hat, als ob ich in eine andere Welt eintauchen würde. Und ich wollte noch mehr davon, am besten in einem Action-Adventure mit einer 3rd Person Perspektive ... und mit einem großen Bildschirm. Also habe ich mir neben einem neuen Hauptprozessor und neue Grafikhardware auch einen 3D Fernseher gekauft und alles miteinander verbunden. Dann ist ein Flaschengeist erschienen und wollte mir 3D Wünsche erfüllen. Oder ich habe seitdem 3 Spiele ausprobiert. Eins von diesen beiden Dingen ist passiert.

Battlefield 3

Zuerst hat mich die niedrigere Auflösung (HDMI kann nur 720p60 3D oder 1080p24 3D) und die leichte Farbverfälschung durch die Brille gestört, allerdings habe ich, nachdem ich mit den Einstellungen gespielt habe, ein Bild gefunden, womit ich glücklich bin. Davon abgesehen, dass das stereoskopische Bild schön anzuschauen ist und ich wahrscheinlich die Tiefenwirkung etwas höher stellen sollte, war ich überrascht, dass das ganze spielerisch was bringt. Im ersten Gefecht im zweiten Level schieße ich normalerweise halbblind um die Gegend, weil es an dieser Stelle Lichteffekte und Explosionen und verschmutzte Kamera und was sonst noch an Rotz DICE einfällt, die Klarheit des Bilds vermindern. Mit dem 3D Bild konnte ich drei bis fünf mal besser erkennen, wo sich Feinde befinden, weil sie im Vergleich zum Hintergrund herausgepoppt sind. Es ist mir egal, ob man in Zahlen messen kann, um wieviel leichter es ist, Figuren im Bildschirm auszumachen. Ich tue es einfach.

Batman Arkham City

Kommt meiner Vorstellung von "in die Welt verlieren" noch etwas näher als Battlefield aber ich muss das nochmal mit mehr Tiefenwirkung ausprobieren, weil ich als nächstes was anderes ausprobiert habe.

Shadow of the Colossus

Holy Shitfuck, Alde! Ja, die Grafik ist primitiv bis häßlich oder beides. Komischerweise scheint bei der Zuschalung von 3D der Framerate-Cap aufgehoben zu sein, was meiner Erinnerung nach in 2D tatsächlich existiert, und das Bild schwankt zwischen 60 und 30 FPS, was störend ist. Aber der 3D Effekt bewirkt genau das, was ich mir vorgestellt habe. Ich weiß nicht, ob es nur Einstellungssache des Nutzers ist oder ob sich die Entwickler geschickt angestellt haben, aber das Bild vermittelt die Wirkung einer Welt. Es reicht mir einfach, rumzulaufen und ich bin glücklich.

Ich bin glücklich.
Ich bin glücklich.

Dienstag, 23. Dezember 2014

The Legend of Zelda Skyward Sword

Oft scheinen Nintendos Entscheidungen übertriebene Reaktionen auf Nutzerfeedback zu sein. New Mario auf dem DS war den Leuten zu leicht. New Mario auf Wii war viel schwieriger und sie bauen darin den Selbstspielmodus, um es wiedergutzumachen. Zelda Wind Waker hat Meer, abstrakte Grafik, Fröhlichkeit und nur wenige Dungeons. Twilight Princess ist realistischer und dunkel, dunkel, dunkel mit einer Rekordanzahl an Dungeons. Twilight Princess war schon zu geschwätzig aber es bis zu Link Between Worlds gedauert, bis die Geschichte nicht mehr eine Last war, die zu ertragen ist.

Das Spiel könnte genauso gut The Legend Zelda Textbox heißen, weil man vor allem am Anfang nichts anderes macht, als sie wegzuklicken. Was in japanischen Spielen schon immer genervt hat, ist, dass man zwei mal pro Textbox auf die Taste drücken muss, um möglichst schnell voranzukommen und das Timing für maximale Geschwindigkeit ein Spiel an sich ist. Einmal, um den Text zu beschleunigen, dann, wenn die Textbox voll ist, nochmal, um zur nächsten zu kommen. Dann muss man die Taste nochmal loslassen und wieder drücken, wenn man den Text beschleunigt haben will, warum auch immer, und selbst der beschleunigte Text kann nicht mit meiner Lesegeschwindigkeit mithalten. Hmpf!

Es ist quasi unmöglich, ein Screenshot zu finden, der nicht aus einem Emulator stammt.

Auch anders hat das Spiel altertümliche Gewohnheiten, die heutzutage nicht mehr akzeptabel sind. Man kann von Luftinseln runterspringen und sich von einem Vogel auffangen lassen, allerdings geht es bei größeren Inseln nur an "markierten" Stellen. Häh? Und wenn man an einer Stelle runterfällt, die das Spiel nicht mag, kommt ein Typ, bringt einen zurück und tadelt den Spieler. Der soll einfach heimgehen und mich in Ruhe lassen!

Die Musik ist super, die Grafik hat einen Filter, der das Bild wie eine Malerei aussehen lassen soll, der aber völlig versagt, weil er eine höhere Auflösung braucht, um zur Geltung zu kommen. Trotzdem ist sie einigermaßen angenehm und die Animationen sind sparsam und ordentlich. In Zwischensequenzen haben die Charaktere zunehmend Anime-"mannerisms", will ich schreiben, und dict.leo.org sagt "Angewohnheiten/Eigenheiten" dazu aber das trifft den Sinn nicht 100%ig. Es sind Standardbewegungen und phonetische Gesten, die jedem billigen Anime ever vorzufinden sind und das stört, wenn Zeldas Laute an Dating-Simulationen erinnern.

Genug gemeckert! Das Gameplay ist gut. Die Wiiremote Steuerung funktioniert zum größten Teil und würzt die Standardkämpfe. Die Dungeons sind super. Dafür, dass man deren Anzahl im Vergleich zum Vorgänger gesenkt hat, ist jetzt die Komplexität und Spieldichte der Oberwelt deutlich angehoben. Nur, dass es viele störende Ladezeiten gibt, wenn man von einem Ort zum einem anderen will. Und die Rätsel kann man oft auch nicht genießen, weil die verdammte Fee, die einen begleitet, ihre Klappe nicht halten kann und alles bis zum kleinsten Detail erklärt, wiederholt, teilweise die Lösung verrät, bevor man überhaupt zum Rätsel gestoßen ist.

Jetzt meckere ich schon wieder. Ich hatte Spaß an dem Spiel und der Nachfolger wird das einzige 30 FPS Spiel sein, das ich in absehbarer Zeit kaufe. Nach dem Text macht es den Eindruck, als ob ich mich selbst belüge, wenn ich das Spiel noch genieße aber spätestens wenn man beim letzten Dungeon angekommen ist, wo alle alte und neue Systeme kombiniert werden und es noch einen letzten großen Twist gibt, der das oft mißbrauchte Wort "Innovation" noch eine Existenzberechtigung gibt, dann weiß man, dass man etwas besonderes vor sich hat. Nintendo mag sehr viel falsch machen, unter anderem auch in diesem Spiel, aber wenn es Klick macht, dann ist es das Ergebnis etwas, das man nur in ihren Spielen findet.

Samstag, 20. Dezember 2014

Naruto Ultimate Ninja Storm 3 macht eine Sache richtig und alles andere falsch

In der PC Version kann man ein Super Sampling Anti-Aliasing einschalten, was dem Comic-Look des Spiels mit den Linien sehr gut bekommt. So weit so gut.

Das Spiel ist auf 30 FPS beschränkt.

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Warum versagen ausgerechnet die Japaner bei sowas. Sie waren doch diejenigen, die in der PS2 Generation noch am meisten 60 FPS Spiele geliefert haben?

Egal, spielen wir mal. Hmm, Spielsystem unverändert. Aha, jetzt doch Kämpfe gegen mehrere gleichzeitig, was mehr störend als bereichernd ist. OK, ich übernehme den Energiestand vom letzten Kampf. Nein, jetzt doch nicht, weil ich einen anderen Charakter habe. Jetzt habe ich wieder den ersten und wieder die Energie von vorhin. Und jetzt wurde sie willkürlich aufgefüllt. Es wurde automatisch gespeichert und hier ist eine Speicherstelle, die ich nicht brauche, weil man eh nicht zu irgendeinem Ort zurückkehrt. Und jetzt spiele ich eine Folge von Kämpfen, die eine halbe Stunde lang dauern, ohne Speichermöglichkeit.

Ausnahmsweise kein Bullshot.

Ultimate Ninja Storm war schon immer mehr daran interessiert, seine eigene Version der Naruto Geschichte in einer niedrigen Framerate zu erzählen als gutes Gameplay anzubieten, aber jetzt haben sie eine Grenze überschritten, die das Spiel unbrauchbar macht. Es ist Action-Adventure, wo das Adventure nicht mal nominal existiert. Zwischen den Kämpfen geht es nur vorwärts und das einzige, was in diesem Vorwärtsweg existiert, ist eine Leere, die einem das Leben aussaugt. Manchmal gibt einem das Spiel die Kontrolle über den Charakter für ganze 7 Sekunden zwischen zwei "Zwischensequenzen" und der Eindruck entsteht, dass das Spiel sich über den Spieler lustigmacht.

Ich könnte den ganzen Tag auseinandernehmen, worin das Spiel gameplaymäßig versagt, stattdessen werde ich einfaach meine letzten Erfahrungen mit dem Spiel schildern. Dort ist alles Schlechte akkumuliert in einer Reihe von trägen Endgegnerkämpfen, in denen man teilweise 10 Sekunden am Stück nicht sieht, was auf dem Bildschirm passiert, weil ein Endgegner, der von der Größe her nicht auf dem Bildschirm passt, wenn er sich hinter Naruto befindet, sich manchmal zwischen der Kamera und Naruto stellt. Unter solchen Umständen erwartet das Spiel, dass man den Teleportationsparry ausführt, der nur dann passiert, wenn man genau zum Zeitpunkt des Schlags auf die Schultertaste drückt. Während des Kampfes gibt es noch halbminütige, nicht abbrechbare Flashbacks, die aus einer Reihe von Standbildern bestehen. Natürlich kann man zwischen den Kämpfen nicht speichern und man kann plötzlich auch nicht die Items benutzen, die man bisher gekauft oder gesammelt hat.

Nachdem ich die Endgegnerreihe einmal aufgegeben und auf den nächsten Tag verschoben habe und dann beim nächsten Versuch nochmal anderthalb Stunden reingesteckt habe, um dann den allerletzten Schlag nicht anbringen zu können, habe ich das Spiel aufgegeben und auf youtube nach dem Endkampf gesucht.
Zuerst bin ich auf ein Let's Play angestoßen, wo der Typ ununterbrochen dumme Einzeiler von sich gegeben hat, die mit "...Mann" enden. Ich habe gesehen, dass das nicht von zehntausenden angeklickt wurde sondern dass es auch über 1000 Leuten gefallen hat. Als ob ich nicht genug gezweifelt hätte, warum ich das mit dem Blog immer noch mache...

Dann bin ich auf eine unkommentierte Sammlung aller Zwischensequenzen gekommen. Die war 7 Stunden lang. Meine "Spiel"zeit im Vergleich dazu ist 12,5 Stunden lang, "Zwischen"sequenzen inklusive.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Bioshock Infinite Infinite Infinite könnte ich wahrscheinlich in der Hälfte der Zeit durchspielen

Die Hälfte der Zeit verbringt man nämlich mit sammeln und die andere Hälfte mit tatsächlichem spielen. Und weil das Spiel auf der mittelren Schwierigkeitsstufe bis auf zwei Kämpfe ziemlich leicht ist, braucht man eigentlich das meiste von dem, was man bis zum Ende des Spiels ersammelt hat, sowieso nicht. Ihr werdet jetzt sagen, dass man beim sammeln auch diese Tonaufnahmen und sonstiges findet, die die Geschichte erst komplett machen, allerdings ist die Geschichte nicht so gut wie in den ersten zwei Teilen.

Wieso kommen jetzt soviele Posts auf einmal?

Dort war die Geschichte einigermaßen kohärent. Es ging um einen Mann, seine Überzeugung, wie die Welt funktionieren soll, eine Stadt, die seinen Überzeugungen nach modelliert wurde und die Geschichte dieser Stadt. In Bioshock Infinite geht es um ein paar Leute, ihre Vergangenheit, eine Stadt, die sich nicht logisch aus dieser Vergangenheit ergibt, Parellelrealitäten und Rassismus, der sich ebenfalls nicht den anderen Geschichtselementen fügt, weil er nichts mit den Akteuren, deren Vergangenheit, die Technologie der Stadt, die Parallelwelten usw. zu tun hat. Er ist einfach ohne ersichtlichen Grund sehr präsent.

Auch wenn das Spiel zu leicht ist und manche Gegner zu bulletspongy, ist das Gameplay besser als in jedem Militärshooter, weil es verschiedene Arten von Gegnern gibt, und die Kämpfe nicht auf einer Linie sondern in Miniarenen stattfinden, deren Navigationspfade mit  Luftschienen angereichert sind. Ich habe ein-zwei mal in Foren gelesen, dass die Schießereien schlechter als im ersten Bioshock sind, weil sie zu callofdutig sind. Diese Leute haben einfach keine Ahnung von nichts. Die Kämpfe von Bioshock 2 habe ich wiederum besser in Erinnerung.

Das Gameplay und das Spiel insgesamt will mehr sein als es ist aber letztendlich ist Bioshock Infinite in all seinen Aspekten anders und ansprechend genug, dass ich mir die Extra-Episoden gekauft (aber noch nicht gespielt) habe.

Inzwischen sollte übrigens klar sein, dass ich seit Jahren alle 3rd Party Spiele auf dem PC spiele, deswegen äußere ich mich meistens nicht über die Framerate. Auf Konsole ist die Framerate natürlich schlecht, wei es ein Unreal-Engine Spiel ist.

Sonntag, 14. Dezember 2014

New Art Academy braucht unendlich viel Zeit zum durchspielen

Das Ding simuliert Farbeauftragen besser als das Malprogramm, das mit meinem Grafiktablett auf dem PC mitgeliefert wurde. Die Tutorials sind zum großen Teil toll. Naturgemäß wiederholt sich das Zeug nach einer Weile.

Selbstgemalt, Bitches!

Da New Art Academy fast ein Jahr in meinem 3DS-Slot verbracht hat und ich nicht dazu gekommen bin, irgendwas anderes auf dem System zu spielen, habe ich die zweite Hälfte der Tutorials einfach durchgemacht, ohne irgendwas selbst zu malen. Trotzdem habe ich den Kauf nicht bereut.

Freitag, 12. Dezember 2014

Everybody's Golf Vita ist super und dann passiert was völlig unerwartetes

Das erste mal seit 10 Jahren, dass ich ein Golfspiel gespielt habe, das von der Physik her mit Links ... 2004 mithalten kann. Zugegeben, ich verfolge Golfspiele nicht so aber Outlaw Golf war nichts in der Hinsicht, EA Golf erst recht nicht und die Minigolf-Spiele, die mir über den Weg gelaufen sind, auch nicht. Es kann sein, dass frühere Folgen der Serie ebenfalls gut waren, aber die kenne ich nicht.

Auch wenn sich das Verhalten des Balls richtig anfühlt, gibt es ein paar Dinge, die es im Vergleich zu Links 2004 abwerten.

Man schlägt nicht mit der Bewegung des Analogsticks nach unten und oben sondern mit zeitlich richtig gesetzten Knopfdrücken. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit dem Analogstick der Vita gerne die Links-Steuerung hätte aber es fühlt sich weniger richtig an.

Langsam kriege ich Hunger. Wo bleibt die Freundin?

Man kann die Werte des Charakters nicht wie in Links aufwerten sondern man nimmt einen vorgefertigten Charakter, sammelt mit ihm Erfahrungspunkte und kann dann zusätzlich mit Geld Equipment kaufen, dass die eigenen Werte etwas verbessert ... oder teilweise verschlechtert. Das zusätzliche Equipment wird mit höheren Levels freigeschaltet und zusätzliche Charaktere mit Siegen in Turnieren. Wenn man also einen neuen Charakter lieber hat als denjenigen, den man bisher genutzt hat, muss man ihn neu hochleveln, um irgendwelche Equipment zu benutzen. Mit dem Geld ist das Spiel auch noch geizig. Was soll das eigentlich?

Der größte Nachteil ist, dass im 4. oder 5. Turnier des regulären Spiels zuviele Trickshots verlangt werden. Es gibt ein Loch, wo man mit einem Schlag Grün erwischen muss, dass über 10m höher ist, sich hinter einer Wand versteckt, sich auf einer quasi Insel befindet, wo der Ball vorne und hinten abfallen kann, der Boden eine Neigung hat und starker Wind herrscht. Selbst wenn man sonst vorbildlich gespielt hat, kommt man zu solchen Feldern, wo zwei ein klein wenig danebengesetzte Schläge gleich jeweils +2 Punkte bedeuten, womit man den ersten Platz gleich aufgeben muss. Das ist frustrierend und da habe ich nach ein paar Versuchen das Spiel aufgegeben.

Das mache ich immer öfter und es ist befreiend. Außerdem läuft das Spiel mit 30 FPS