Montag, 27. Februar 2017

Ich wollte The Swindle mögen

Es ist ein rogue-like, wobei ich weiß, dass heutige rogue-likes so weit entfernt von Rogue sind, dass der Begriff keine Bedeutung hat. Auf jeden Fall gibt es zufällig errechnete Levels und wenn man stirbt, verliert man alles, was man zu dem Zeitpunkt an Geld mitgeführt hat. Aber hat noch seine Ausrüstung beim nächsten Versuch in einem neuen Level.

Das Spiel sieht hübsch und hat auch super Musik.

Der Typ, der das gemacht hat, ist dufte und ich folge ihm auf Twitter. Er hat erklärt, dass es mit Absicht so ist, dass manche Räume nicht erreichbar sind, vor allem wenn am Anfang die entsprechende Ausrüstung, die man noch nicht gekauft hat, fehlt. Er hat auch erklärt, dass die Leute akzeptieren, wenn man nicht den Hack hat, um Sicherheitstüren aufzumachen, aber ausflippen, wenn ein Raum nicht erreichbar ist, weil er keine Türen hat. Die sind nur durch Bomben erreichbar, also gibt es vom System her keinen Unterschied zu den zu sicheren Türen aber die Spieler betrachten das eine als Designfehler und das andere nicht.

Das ist schon mal interessant aber weil nicht erreichbare Räume eher am Anfang auftauchen und das Geld, das man am Anfang einsammelt oder auch nicht einsammelt die größten Auswirkungen später im Spiel hat, bin ich extrem frustriert, wenn sowas passiert. Jedesmal, wenn es mehrmals hintereinander passiert, fange ich ein neues Spiel an, bis ich so frustriert war, dass ich überhaupt keine Spiele mehr angefangen habe. Vielleicht hätte ich dem Spiel eine bessere Chance geben sollen aber es kommt noch dazu, dass es auf einem Superrechner immer noch Miniruckler gibt, die mich in einem 2D Spiel zum Wahnsinn treiben. Ich glaube, das ist was für andere Leute.

Freitag, 24. Februar 2017

The Witcher 2 Review (kurz, weil nicht weit gespielt)

Das ist der 700. nutzlose Beitrag auf diesem Blog. Es sind nicht nur zu viele Beiträge hier sondern auch zu viele Wörter pro Beitrag, die verschwendet werden. Ich nehme mir immer vor, kürzere Texte zu schreiben, und es gelingt mir meisten nicht. Mal sehen, was jetzt passiert.

Also Witcher 2 wurde veröffentlicht und es war angeblich super und nach einem Jahr hat es ein kostenloses Update erfahren, das es noch superer gemacht hat, mit einem grafischen Upgrade wie man es normalerweise von einem Nachfolger erwartet. Außerdem hat das Spiel irgendwann 5€ gekostet, also was kann schon schief laufen?

Ich bin in den Optionen und habe das Bloom runtergeschaltet, weil der Himmel oft nicht zu erkennen war.

Eigentlich mag ich es nicht, in Fortsetzungen einzusteigen, ohne die Vorgänger gespielt zu haben. Nur hat Witcher 1 in den Spielabläufen so ausgesehen wie Heretic 2 10 Jahre zuvor, nur mit mehr Polygonen und Texturen und Statistiken und so was wollte ich mir damals und heute nicht geben. Leider spielt sich Witcher 2 ebenfalls so, als hätte es 3D Zeldas nie gegeben. Es kann sein, dass die Steuerung mit Maus und Tastatur einigermaßen funkioniert aber mit Controller ist sie (es gibt kein besseres Wort dafür) schlecht und eher friert die Hölle zu, bevor ich ein 3rd-person Nahkampfspiel  mit Maus und Tastatur spiele. Die Menüs sind noch das Tüpfelchen auf em i, weil man da nicht mal erkennen kann, was ein highlight hat, was man ausgewählt hat und mit welchen Eingaben man dorthin kommt, wo man hinwill. Das Spiel wird dann auch nicht dadurch gerettet, dass es mit einer Liebesszene anfängt, die erstaunlich unpeinlich für das Videospielmedium ist.


Dienstag, 21. Februar 2017

Watch_Dogs_hat_mir_gefallen

Bei Spielen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob sie auf meinen nicht-mehr-Supercomputer laufen, war ich immer vorsichtig und bin dazu geneigt, sie nicht zu kaufen. Dazu trägt der Mangel an Demos bei. Das Gute ist, dass Steam (nach EAs Origin), die Möglichkeit geben, das Geld unter bestimmten Bedingungen zurückzuverlangen, wenn man nicht mit dem Kauf zufrieden ist. Dadurch konnte ich schon Batman Arkham Knight recht früh und billig spielen trotz der Unheilsbekundungen, die eine Weile lang korrekt waren, sich aber mit Meldungen über die Verbesserungen durch Patches so vermischt haben, dass man sich kein klares Bild machen konnte, wie das Ding letztendlich zum aktuellen Zeitpunkt läuft. Bei WatchDogs war es eine ähnliche Situation, wo ich gelesen habe, dass das Spiel auf jeder erdenklichen Hardware ruckelt.

Also habe ich es gekauft, ausprobiert, es hat tatsächlich geruckelt und dann habe ich es kurz darauf beendet. Soviel dazu....

Leider sind meine eigenen coolen Screenshots auf meinem anderen Rechner.

So wie bei jedem anderen modernen Ubisoft Spiel, vermute ich dass die Ursache für die allermeisten Ruckler bei meiner Rechnerkonfiguration das Streaming ist. Wenn ich schnell fahre, dann ruckelt es am meisten und wenn ich langsam laufe, dann ruckelt es fast gar nicht. Und auf meinem Laptop mit SSD läuft AssCreed Rogue deutlich besser als AssCreed 4 auf meinem stationären Rechner, obwohl er in der Theorie deutlich leistungsfähiger ist. Da der Großteil des Hauptspiels in WATCHDOGS zu Fuß stattfindet, konnte ich gerade noch damit leben. Womit ich nicht leben konnte, ist der Arschloch-Hauptcharakter aber da habe ich nix neues zu erzählen, weil es genug breitgetreten wurde. Also sage ich gar nichts dazu. Moment, ich sag doch was! Ich mag, wie Ubi to the Soft die Kritik angenommen hat und den Hauptcharakter im Nachfolger viel sympathischer gemacht hat, indem er ihm eine bessere Laune gegeben hat. Dass er immer noch ein Psychopath ist, der reihenweise Leute umbringt, die ihm nichts angetan haben, darüber schauen wir hinweg.

Es ist traurig. Ich verstehe ein Stück weit, dass man Spieler, die andere grundlos über den Haufen schießen wollen, glücklich machen muss, wenn die Entwicklung eines Spiels 50 Mio kostet. Danke GTA, du miserables Stück Scheiße! Es geht soweit, dass am Cover des Spiels die Knarre des Protagonisten am prominentesten dargestellt wird, während sein Smartphone (das zentrale Spielelement) irgendwo im Hintergrund rumlungert. Ich habe es trotzdem weitestgehend gespielt, ohne zu schießen. Das Spiel hat mir nach einer Mission, wo ich keine einzige Person getötet habe, eine Zwischensequenz gezeigt, wo der Neffe schockiert auf Überwachungskameras einen Haufen Leichen sieht, die ich angeblich zurückgelassen habe. Es ist faszinierend, wie die UbiSoft Leute so viel gute Arbeit in ihren Spielen reinstecken und dann gibt es hier und da ein paar außerordentlich dumme Entscheidungen, die alles (fast) kaputtmachen. Zumindest wäre das alles faszinierend, wenn sie das nicht seit 10 Jahren tun würden.

Ein WiiU Screenshot zum würzen.

Nach fünftausendmillionen Wörtern kommen wir mal zum Gameplay. Der Kern des Spiels mit dem Smartphone und wenn man die Hauptgeschichte verfolgt, dann gibt es gutes Leveldesign, wo sowohl die gewöhnlichen wie auch die ungewöhnlichen Spielelemente gut zum tragen kommen. Es ist abwechslungsreich, es gibt einem Freiheiten. Oder man benutzt Automatikwaffen und macht sich selbst das Spiel kaputt. Im Kern ist es dennoch ein gutes Spiel. Das Drumherum kann und tut manchmal saugen. Die Steuerung der Fahrzeuge, über die gemeckert wird, ist ein bißchen gewöhnungsbedürftig aber man kann sehr schnell gut damit leben. Autofahren wird eh meistens in Nebenmissionen verlangt. Die Nebenmissionen sind generell mehr Zeittöter als sonst was. Die Geschichte fängt mit einer guten Idee an und macht mit jedem weiteren Schritt alles kaputt.

Falls das nicht klar ist, ich finde das Spiel empfehlenswert und darüberhinaus empfehle ich, sich möglichst viel an die Hauptmissionen und die Freischalt"türme" zu halten. Das Extra-Geschichte zum Downloadkauf und so ist sogar ein bißchen besser.

Sonntag, 12. Februar 2017

Tomb Raider Legend Anniversary Underworld 2013 again

Es war ein mal ein Pasco und er hat ein 3DS gekauft. Er hat sich darüber gefreut, dass seine Videospielmännchen in 3D viel plastischer und die Welten lebendiger rübergekommen sind, deswegen hat er sich einen 3D Fernseher gekauft, um das ganze auch in groß spielen zu können. Dann hat er verschiedene Spiele und 3D Treiber ausprobiert. Egoshooter haben komischerweise am wenigsten Eindruck gemacht, weil in der Regeln nichts in der Nähe des Spielers ist außer vielleicht eine Wand links und rechts und ein Objekt am Rand. Die Gegner befinden sich eher weit, wo 3D Information verloren geht. 3rd Person Spiele haben den Hauptcharakter in der Nähe und in der Mitte und die Welt rotiert um sie drumherum, was den Effekt um einiges verstärkt. Assassin's Creed 4 war gut in der Hinsicht. Prince of Persia Sands of Time hat mit so einem 3rd Party Treiber "falsche", zu hohe Einstellungen gehabt und trotz ein paar Fehler war das phänomenal.

Speicherplatzsparsamkeit im Blog durch Wiedernutzung schon hochgeladener Bilder! Es gibt keine Suche nach Bilder, also habe ich ein Viertel Stunde verschwendet, um das Bild zu finden.

Da es abzusehen war, dass ich meinen Fernseher abgebe, weil ich meine Wohnung mit allem drin abgebe und auf Weltreise gehe, hat es sich von selbst entschieden, welche Spiele als nächste kommen. Die Tomb Raider Spiele von Chrystal Dynamics unterstützen, manchmal mit Einschränkungen stereoskopisches Dingens, sie sind ähnlich wie Prince of Persia aufgebaut und ich wollte sie schon immer spielen, möglichst mit etwas Zeitpuffer, bevor Rise of the Tomb Raider billig wird. Also habe ich alles noch einmal durchgespielt.

Da keiner außer mir diesen Weblog liest, ist eine Hauptfunktion eine Sorte Tagebuch für mich, das ich später nachlesen kann. Und es ist fast absurd, wie streng und genau ich mit meiner Kritik vor fast einem Jahrzehnt(!?) war. Es stimmt alles, was da steht. Trotzdem habe ich mehr Spaß gehabt, als ich dem Text nach damals gehabt habe. Ich habe alles genossen und die offizielle nVidia 3DTV Unterstützung im Reboot, macht das ganze noch beeindruckender. Ich muss mich untersuchen lassen.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Street Fighter 5 V

Teil 5 ist das erste Spiel seit Street Fighter 2, in dem mir jeder Aspekt des Spiels grundsätzlich gefällt. Damit meine ich Grafik, Charaktere, Animationen, Musik, Gameplay.

In alpha/zero 1 war die Grafik schlechter als im Original, 2 hatte ich nie aber das hätte mir wahrscheinlich gefallen und 3 war mir zu kompliziert und die Musik war fürchterlich. Letzteres ist eine Tradition, die Capcom bis zum letzten Street Fighter 4 aufrechterhalten hat. In III waren die Animationen natürlich top, nur hat man sich im Charakterdesign von den Archetypen, die SF2 ausgemacht haben, noch weiter entfernt und das ganze in eine Freak-Show verwandelt. Musik war immer noch schlimm.

In IV war alles schlimm.

Enter the SFV

Street Fighter V hat gute Animationen. Kommt mir bitte nicht mit Guilty Gear, wo haufenweise Aufwand reingesteck wird, damit die Animationen genau so schlecht aussehen wie vor 20 Jahren. Die Charaktere bewegen sich wieder mehr Richtung Landesvertreter-Archetypen. Sie sind, wenn nötig, modernisiert. Charaktere, die traditionell ähnlich sind, kriegen größere Unterschiede. Zum ersten mal seit 20 Jahren hat die Serie wieder richtige Musik statt eine Aneinanderreihung von Samples. Man mag die Realisisierung der Charaktere mit der Grafik ungeschickt finden, ich finde sie gut ... genug. Nach Street Fighter 4 mit den Mutantenschultern bin ich dankbar für das, was wir jetzt haben.

Spielerisch gibt es auch mehr Abwechslung zwischen den Charakteren, Ausführung der Moves sind einfacher und mir scheint, dass man mehr Möglichkeiten hat, auf Fireballs Antworten zu haben. Der fehlende Arcade-Mode war ein Segen für mich, denn das hat mich gezwungen, online zu spielen und ich hatte da mehr Spaß. Nur bei den schlechten Internetverbindungen, die ich jetzt in meinem neuen zuhause habe, ist das nicht so gut. Ich will Mitleid!

Samstag, 28. Januar 2017

VR Woche Teil 2

Back to the V to the R, yo!

Irrational Exuberance: Prologue

Ist eine spacige Experience. Einerseits ganz nett. Andererseits ein Paradebeispiel, dass die Entwickler oft noch im Dunkeln herumstochern, wenn es darum geht, zu entscheiden, was man mit VR alles machen kann. Es gab noch ein anderes Viewing Programm, dessen Titel ich jetzt vergessen habe, weswegen ich es hier reinpacke, das noch etwas besser war. Man konnte in einem hübschen Friedhof in England rumlaufen und an so Info-Ständen Einzelnheiten über die Technik erfahren, wie das ganze erfasst wurde. Man liest von VR Evangelisten, wie die Technik uns eine quasi Teleportation ermöglichen wird und selbst in der rudimentärsten Realisierung so wie hier, kriegt man echt ein bißchen was von dem Gefühl, wie es ist, dort zu sein. Tausend mal besser als in Fotos.

Was heißt Exuberance?


Was noch krasser war, ist dass man ein Stück Land in VR nachgebaut hat, mit öffentlich erhältlichen Fotos/Texturen, die der Land Rover auf dem Mars gemacht hat, auch mit Infos darüber. Ihr dürft jetzt ruhig denken, dass ich eine Pussy bin, aber ich war gerührt, als ich auf dem Mars war. 

Job Simulator

Comichafte Simulation von verschiedenen Jobs. Der echte Star des "Spiels" ist die Interaktivität des Ganzen. Man kann bestimmt zwei bis drei mal soviele Objekte manipulieren wie für das Beenden der Sequenz nötig sind und oft reagiert alles auf eine erwartete oder lustig unerwartete Weise.

Ich spiele gerade Splinter Cell Chaos Theory. Review in einem halben Jahr.

The Lab

Eine Reihe von Konzepten, die Valve zusammengestellt hat, um zu erforschen, was man mit VR machen kann. Es gibt Sachen wie das Katapult, das ein bißchen lame ist, andere Sachen mit wenig Interaktivität, von denen es nach etwas Herumprobiererei zu viel gibt, aber auch ein Bogen-spiel, das der beste Light Gun Shooter ever ist, und einen vollwertigen Geometry Wars Ersatz. Wenn man das gespielt hat und mit Leichtigkeit im 3D Raum ausgewichen ist, dann merkt man erst recht, wie beschränkt 3D Spiele

1. ohne stereoskopische Darstellung

2. in denen man sich nicht im Raum bewegen kann

sind.

In echt sieht das viel besser aus.

Tilt Brush

Ein vollwertiges Malprogramm im 3D Raum, das meine gemalten Linien besser interpoliert als jedes 2D Programm, das ich bisher ausprobiert habe. Die Ausstattung an Brushes, die Aufmachung, die Implementierung ist geil und es ist schwierig in Worte zu fassen, wie das Gefühl ist, im Raum zu malen. Muss man erlebt haben.

Das Bild habe ich aus der offiziellen Seite geklaut, damit sich hoffentlich niemand wegn Copyright beschwert.

Trials on Tatooine

Es passiert ein bißchen drum herum und dann hatte ich ein Laserschwert in der Hand und habe einen Laser eines Stormtroopers zurück auf ihn reflektiert, als ich das Schwert in der richtigen Position und im richtigen Winkel gehalten habe. Nuff said!


Ich liebe dich R2-D2!

So!

Nachdem ich alles ausprobiert habe, war es gut, dass ich den Helm wieder verkaufen musste, weil, auch wenn die Inhalte teilweise beeindruckend sind, es nicht genug Stoff gab. Sony und Oculus mag man Vorwürfe wegen der erkauften Exklusivität mancher Spiele machen (ich habe mich noch nicht entschieden, ob zurecht oder nicht) aber sie sorgen dafür, dass überhaupt jemand "vollwertige" Spiele macht. Leider ist Lucky's Tale zum Beispiel, auch wenn das Feeling des Spiels toll ist, nicht besonders spannend als Jump n Run. Dirt habe ich noch ausprobiert aber ich musste die Grafikoptionen zu weit runterschrauben und es hat trotzdem oft geruckelt, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass es speziell für die Oculus API gemacht wurde, womit mir nach einem Rennen schlecht war.

Wenn ich nochmal eine eigene Wohnung habe, dann schaue ich nochmal auf die Optionen und ich hoffe, dass sich bis dahin etwas mehr getan hat.

Montag, 23. Januar 2017

VR Woche Teil 1

Dank des heiligen Backlogs, das Sparsamkeit von einer erstrebenswerten Tugend zu der einzigen Option gemacht hat, weil Geld für neue Spiele ausgeben, wenn man schon ein paar hundert ungespielte hat, gerade aus idiotisch ist, bin ich bei weitem nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, was die Spielelandschaft angeht. Ich habe immer noch keine Xbox One, keine Playstation 4 und ich habe sogar, seit ich meine Reise angefangen habe, einen Downgrade in der Leistung meines PCs erfahren und bin immer noch glücklich.

Alle paar Jahren gibt es ein Ausnahme und Virtual Reality ist die Größte. Das Geld hat mir nicht wehgetan, weil ich wusste, dass ich den Helm nicht mitnehmen kann und innerhalb von einer paar Wochen wieder verkaufen werde (mit 50€ Verlust am Ende), dafür muss mich nicht mehr die Neugier quälen, wie das Ding letztendlich ist.

Eine lange Einführung, um zu einem kurzen Schluß zu kommen: VR ist das, was ich mir erhofft habe, was bei den Erwartungen eines zynischen alten Spielers, dem der Wii-Controller zu anstrengend ist und der bald einen Gehstock braucht, eine Leistung für sich ist. Man taucht mit dem Ding in eine andere Welt ein und jeder (Nichtspieler), dem ich den Helm aufgesetzt habe, hat dauerhaft gegrinst. Ich weiß nicht, was es sonst noch zu sagen gibt.

Ach so!

Kein Softwarehersteller kann damit zur Zeit Geld machen, also ist die Software noch nicht da, damit sich die Hardware für den Käufer lohnt.

Budget Cuts Demo

Ist ein Schleichspiel mit überraschend viel nutzlose Interaktivität, in dem man sich fortbewegt, in dem man sich mit Steinwürfen teleportiert. Die Demo ist grandios und macht von vielen Eigenheiten der Steuerung und des Setups Nutzen. Es war/ist immer noch in Entwicklung und ich werde es mir wieder anschauen, wenn ich wieder einen Helm kaufe.

Ich hätte ein spannenderes Screenshot nehmen sollen.

Cloudlands VR Minigolf Demo

Ist ein Minigolf, das wildere Architekturen als die Realität zulässt, allerdings schwieriger zu spielen ist, als jedes andere echte oder Videospiel-Minigolf, weil es schwierig ist, die Stärke so regulieren, dass der Ball nicht mit zuviel Wucht aus dem Feld fliegt. Weiterhin etwas störend ist, dass man nicht selbst wählen kann, wo genau man im Raum "abgesetzt" wird und in welche Richtung man schaut, also muss man sich oft umorientieren. Der Kern des Spiels ist aber ordentlich implementiert und es ist immer noch "verlässlicher" und damit besser als jedes Mario Kart bis auf das eine auf dem Super Nintendo.

Ganz schön aufregend diesmal!

Fantastic Contraption

Ich habe keine Ahnung, womit ich das vergleichen soll. Man baut vielleicht ein bißchen wie in Incredible Machine eine Struktur, die ein Ziel erledigen soll. Am Anfang soll ein Ballon in einem bestimmten Stück Raum gefahren werden. Ich konnte selbst mit Lego Technik nicht viel anfangen, obwohl ich es gerne tun würde, deswegen habe ich mich nicht viel damit beschäftigt. Es ist trotzdem einfach cool.

Ist mir egal, ich gehe jetzt schlafen.

Mittwoch, 18. Januar 2017

New Yoshi's Island

Es ist lange her, dass ich das gespielt habe, und es wird sich jetzt hart anhören, aber meine lebendigste Erinnerung an das Spiel, ist, dass ich mit der Frage beschäftigt war, ob die 20€ zu viel für das Spiel waren oder die Zeit, die ich reingesteckt habe. Ich meine, es ist nicht so, dass das Spiel was grundsätzlich falsch macht ... außer dass es schlechter wie der SNES Vorgänger aussieht oder die Remixe der Musik so verdorben sind, dass man nicht mehr an das Gute in der Welt glaubt.

Warum gibt es mehr "Screenshots" in Auflösung größer als das Original?

Spielmechanik und Leveldesign waren vielleicht in Ordnung? Aber ich habe mich trotzdem gelangweilt? Ich werde es nicht noch mal spielen, um es herauszufinden. Vielleicht spiele ich mal den allerersten Teil, um zu sehen, ob er tatsächlich so gut ist wie in meinem Kopf.

Sonntag, 15. Januar 2017

Nintendo am Ende

Wenn es eine Konferenz gab, die deprimierender war als die Vorstellung des Nintendo Switch vor ein paar Tagen, dann kann ich mich nicht daran erinnern. Ich mag die Hardware und will sie mitnehmen und jemanden das eingebaute zweite Pad geben und dann mit anderen Bomberman spielen oder Rocket-League oder irgendwas anderes multiplayermäßiges. Dafür eignet sich die Konsole wunderbar.

Das Pad sieht tatsächlich wie der Kopf eines Hunds aus.

Auch wenn es mit Nintendo insgesamt hinauf und hinab ging, gab es nach dem Super Nintendo eine Entwicklung, die konstant blieb. Die abnehmende Unterstützung der 3rd Party Entwickler. Der Gamecube hatte weniger Unterstützung als der Newcomer Xbox von Microsoft und trotzdem gab es die "richtigen" Versionen aller Sportspiele und Ego-Shooter usw. Auch wenn Wii sehr erfolgreich war, war es für Nintendo in dieser Hinsicht ein weiterer Rückschritt. Mit WiiU war es noch schlimmer und es zeichnet sich ab, dass es mit Switch noch schlechter als bei der WiiU sein wird. Das wissen sie natürlich und das mangelnde Selbstvertrauen merkt man ihnen an. Einer der traurigsten Momente einer traurigen Veranstaltung ist, wenn sie Toshihiro Nagoshi auf die Bühne holen, damit er sagt, dass er denkt, dass die Konsole schon ganz cool ist und vielleicht macht er mal ein Spiel dafür.

Was stattdessen hätte passieren sollen, war eine First Party Montage, die sagt "wir haben keine Teilung zwischen Konsolen- und Handheldentwicklungsteams mehr, hier sind 15 Spiele, die von uns noch dieses Jahr kommen. Dann eine 3rd Party Montage mit so vielen 3rd Party Spielen, dass man überwältigt wird, und Vorstellungen, die man auf den ersten Blick nicht versteht, dass man neugierig auf mehr ist. Und dann eine endlose Montage mit Indie-Spielen, wobei den Bekannten erlaubt wird, Nintendo Charaktere als Cameos einzubauen.

Ich habe seit 15 Jahren keine Prognosen gemacht, wie sich was verkaufen wird, weil ich erkannt habe, dass es grundsätzlich schwierig ist und ich zusätzlich nicht gut darin bin. Ich sehe voraus, dass Nintendo mit Switch auf die Schnauze fallen wird. Ich maße mir nicht an, zu wissen, wie man eine Firma wie Nintendo führt. Ich weiß nur, dass die Geheimniskrämerei um das Feature-Set der Konsole außerordentlich dumm war, als ob jemand noch Interesse oder die Flexibilität hätte, Nintendo nachzumachen. Die Zeiten sind längst vorbei. Nintendo meint wahrscheinlich gelernt zu haben, die Entwicklung auf ihren Konsolen leicht zu machen, aber es reicht nicht, wenn die technische Seite gelöst wird. Sie haben 200 potentielle Indie-Entwickler, die Nintendo wegen ihrer weit entfernten Vergangenheit irrational lieben und für Nintendo entwickeln wollen, und sie werden wegen der Geheimniskrämerei ignoriert. Nintendo agiert immer noch, als ob sie sich in einer Machtposition befinden würden und das sind sie, was 3rd Parties angeht, nicht.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Finding Teddy

Ich habe keine Ahnung, wie ich zu dem Spiel gekommen bin. Ich habe in Steam die Demo eines anderen Point n Click Adventures geholt, das sich nach Flash angefühlt hat, wo man ebenfalls ein kleines Mädchen gesteuert hat. Und dann war Finding Teddy in meiner Wishlist und irgendwann mal war es in der Liste gekaufter Spiele.

Da ich nicht mehr meinen stationären Rechner habe, ist es an der Zeit, Sachen auszuprobieren, die nicht so viel Rechenleistung brauchen.

Ist vom Anfang des Spiels, also keine Spoiler.

Finding Teddy sieht ein bißchen wie ein Adventure aus den 80ern aus, spielt sich leider auch so. Bei der Bedienung ist die Hälfte der Zeit nicht klar, was man machen kann oder auch nicht oder was man ausgewählt hat. Zuviele Rätsel sind auch mit Traumlogik nicht nachvollziehbar sondern scheinen willkürlich. Es gibt one-off Gameplay Systeme. Ich habe die Hälfte des Spiels recht schnell alleine geschafft und dann habe ich mich entschieden, dass ich mich trotzdem nicht mit der Steuerung wohlfühle. Auf der Plusseite ist das Spiel atmosphärisch und recht hübsch aber selbst das lässt im letzten Drittel nach.

Mittwoch, 9. November 2016

Die Unendlichen Filme (und Serien) 2

Mystic River

Gut geschossen aber ... planlos? Das Nicht-Ende versetzt mir den Rest.

50 First Dates (again)

Oft primitiver als ich es in Erinnerung hatte aber insgesamt hat er mir gefallen.

Blade Runner Final Cut

Als ich ihn das erste mal vor zig Jahren gesehen habe, kann ich mich erinnern, dass ich am Boden zerstört war, weil er mich so mitgenommen hat. Inzwischen fand ich das David-Bowie-tum oft zu dick aufgetragen, obwohl der Film zweifelsohne seiner Zeit wegweisend war und immer noch seine Qualitäten hat.

Batman vs Superman Dawn of Justice

Er ist dumm, Batman ist vor allem dumm aber der Film hat mir besser gefallen als alle Disney Marvel Filme, an die ich mich erinnern kann.

Captain America Civil War

Fast noch dümmer als Batman vs Superman. Wer keine Angst vor Spoiler hat, schaut sich die Beschreibung des Plans des Bösewichts bei den Honest Trailers. Jeder in dem Film ist ein langweiliger Arsch bis auf Spider-Man, den sie komischerweise gerettet haben.

The Bank Job

Ernsthafter als zum Beispiel The Italian Job und gar nicht mal schlecht. Beruhend auf einer wahren Geschichte anscheinend.

Twelve Monkeys (again)

Das habe ich seit dem Kinobesuch nicht gesehen und befürchtet, dass er schlecht gealtert ist (wie Brazil) aber der wirkt heute wie damals frisch und haut rein.

Wreck It Ralph (again)

Auf Wunsch des Weibchens nach dem ersten Drittel abgebrochen. Zurecht.

Zootopia

Der war ganz nett. Dem Weibchen hat es noch besser gefallen.

Kung Fu Panda 3

Vorhersehbar, recht unwitzig und enttäuschend auf ganzer Linie. Was mich am meisten gestört hat, ist dass die Entwicklung von Po als Charakter von Teil 2 eine Stufe zurückgegangen ist auf dem Niveau von Teil 1. Die Kämpfe (vor allem der Finalkampf) waren auch nichts.

Ninja Scroll (again)

Das letzte mal auf VHS gesehen. Was soll ich sagen. Das ist der Ur-Ninja Film, an dem sich jeder andere Ninja Film messen muss. Afro Samurai wäre gerne Ninja Scroll, ist es aber definitiv nicht. Ich habe das Intro von Afro Samurai 2 extra noch mal angeschaut, weil sich das mit dem von Ninja Scroll gleicht und es ist unleserlich.

The Imitation Game

Ich meine, dass man recht genau die Stellen erkennt, an dem der Charakter und die Geschehnisse hollywoodmäßig überdramatisiert wurden, aber wir Informatiker haben den Film gemocht.

Universal Soldier Regeneration

Eine Liste mit den angeblich 10 besten Van Damme Filmen hat mich dazu veranlasst, den hier anzuschauen. Naja ...

X-Men Apocalypse

Ich glaube, das ist der erste X-Men Film, der sich nicht mal um einen Bezug zu der realen Welt bemüht mit Parallelen zu Rassismus und ähnlichen Dingen. Es ist einfach ein böser Typ, der böse ist aber im Film nicht imposant wirkt. Lauter nicht nachvollziehbare Aktionen passieren und die Macht der Spieler ändert sich in jeder Szene so, wie es dem Skript passt. Immer noch besser als Marvel Filme.

Teenage Mutant Ninja Turtles Out of Shadows

Wie erwartet schlecht, jetzt mit noch weniger echten Kämpfen.

Sonntag, 6. November 2016

Die Unendlichen Filme (und Serien)

Kung Fu Killer

Früher hätte ich das richtig toll gefunden und die Kämpfe sind auch gut und so aber inzwischen muss sich jeder Film von Donnie Yen mit Ip Man den Ersten messen.

Collateral (again)

Das dritte mal (glaube ich) und der Film ist einfach gut. Zu deprimierend für das Weibchen. Ich habe gedacht, ich kann das ihr nach den Bourne Filmen zutrauen.

22 Jump Street

Ich bin mir nicht sicher, ob die Filme gut sind, aber ich mag sie.

Forward Unto Dawn

Das ist der gute Halo Film, auch wenn man ihm das niedrige Budget oft anmerkt und der Master Chief ein bißchen nach Cosplayer aussieht.

Halo: The Fall of Reach

Das ist der schlechte Halo Film. Häßlich dazu.

Never Back Down

Der Film, der mir beigebracht hat, keinen Netflix Wertungen zu vertrauen (primär deswegen, weil ich nichts über den Film wusste, und ich das erste mal auf Wertungen geschaut habe).

Stranger Things

Auf der Suche nach einer neuen Serie, die ich anschauen kann, nachdem ich Daredevil zuende geschaut habe, bin ich darauf gestoßen. Zwei Folgen gesehen und nicht warm geworden. Wie in vielen Spielberg Filmen mit einem Ensemble kann ich keinen einzigen der Charaktere leiden.

Ip Man Zero

Absolut durchschnittlicher Kung Fu Film, der des Namens nicht würdig ist.

Ip Man 3

Qualitätsmäßig genau zwischen dem ersten und dem zweiten. Ich habe schlimmeres erwartet. Es gibt dramatische Szenen die Wirkung zeigen. Es gibt einen Einer-Gegen-Hundert-Kampf, der anstrengend ist. Weniger ist manchmal mehr.

Archer

Mein zweiter Versuch einzusteigen und der Humor entwickelt sich nicht mehr als in den ersten drei Folgen oder so. Ich will nicht darüber nachdenken, dass ich bis zur 5. Staffel geschaut habe, weil ich dann weinen muss.

The Good Wife

Die einzige Serie, die ich im letzten halben Jahr angefangen habe, und die mir gefällt. Dabei interessiert mich die Charakterentwicklung weit weniger als die einzelnen Fälle, die alleine die Folgen sehenswert machen.

Lost In Translation (again)

Das erste mal seit dem Kinobesuch gesehen. Damals war ich beeindruckt. Inzwischen war ich selbst in Japan und habe gemerkt, wie abfällig der Film dem Land gegenüber ist und jedem, der nicht zu den zwei deprimierten Protagonisten gehört. Der Film ist unnötig gehässig.

The Italian Job (again)

Ist einfach ein netter Film, wenn man ein Auge zudrückt. Dem Weibchen hat es auch gefallen.

Ocean's Eleven (again)

Ebenfalls ein netter Film mit etwas subversiverem Humor. Dem Weibchen hat es auch gefallen.

Weeds

Mir ist bewusst, dass die Serie gut gemacht ist, nur bin ich nicht in der psychischen Verfassung, um mir eine Frau anzuschauen, deren Mann gestorben ist, und die auseinanderfällt.

Voltron

Ist ganz gut animiert aber eindeutig für Kinder.

Love Me

Eine Dokumentation über Amerikaner, die sich russische Frauen zum heiraten suchen. Superschlechte Bewertungen auf Netflix, allerdings ist der Film informativ, gut gemacht und stellenweise bißchen spannend. Was wollen die Leute überhaupt?